Mo, Elaine und Naomi sind beste Freundinnen. Sie leben in einem Stadtteil, der in der Presse mit den freundlichen Worten sozialer Brennpunkt umschrieben würde. Alle drei sind fünfzehn Jahre alt, sehnen sich nach einem normalen, friedlichen Familienleben und erleben jede auf ihre Art die erste Liebe.
In Mos Gefühlswelt konkurriert die Sehnsucht nach Geborgenheit und Liebe mit einer großen Portion Wut und Hass. Denn sie hat noch nicht einmal annähernd ein normales Familienleben: Ihre kranke Mutter findet stets die falschen Typen, und der Job in der Wäscherei erlaubt finanziell nur winzig kleine Sprünge. Leider ist der neue Freund ihrer Mutter der Schlimmste von allen, findet Mo. Gerade auf Bewährung draußen nistet er sich bei ihnen ein. Der Neue hat auch kein Problem damit, die letzten 5 Pfund einzustecken, während Mo nichts zu essen hat und im Kühlschrank nur Bierdosen stehen.
Der Typ muss weg, schimpft Mo. So schnell wie möglich. Sie zeigt es ihm auf die einzige Art, die ihr zur Verfügung steht. Dabei verliert sie völlig die Kontrolle über ihre Gefühle und zeitweise über ihr Leben. Weiterlesen






