Sie galten einstmals als die Heldentruppe schlechthin. Wo immer und wann immer scheinbar unüberwindbare Bestien, Nekromanten, Zyklopen oder Zentauren auftauchten, rief man sie, und sie obsiegten. Immer und gegen alle Wahrscheinlichkeiten! Doch das ist lange, sehr sehr lange her. Jetzt sind sie alte Männer, haben sich zurückgezogen, wollen von dem ehemaligen Ruhm nichts mehr wissen. Clay Cooper, besser bekannt unter dem Namen die Langsame Hand, hat geheiratet, eine neunjährige Tochter und verdient seinen Sold als einer der Wache einer kleinen Ortschaft.
Als eines Tages sein alter Kumpel und Kampfesbruder Gabriel vorbeischaut, ahnt er schon, dass dies nichts Gutes bedeutet. Gabriels Tochter ist in der belagerten Stadt Castia verschollen. Gabriel will die alte, müde Truppe wieder zusammenbringen, um seine Tochter zu befreien oder zumindest würdevoll zu beerdigen. Ein Ansinnen, das der alternde Recke nicht von sich weisen kann, so gerne er dies auch täte. So schultern sie ein weiteres, ein letztes Mal Schild und Schwert, machen sich auf des Schusters Rappen auf den mehr als mühevollen und gefährlichen Weg durch den Herzwyld ins Unbekannte – die Queste hat sie wieder. Weiterlesen








