Jessica Keener: Schwimmen in der Nacht

keen18 Jahre hat die Amerikanerin Jessica Keener an ihrem Debütroman geschrieben. Das hat sich gelohnt: „Schwimmen in der Nacht“ ist ein atmosphärisch dichtes Buch in einer sehr schönen Sprache.
Keener erzählt im Rückblick das Leben des Mädchens Sarah Kunitz. Dass sie eine Jüdin ist, die in einer reichen Familie mit Dienstmädchen in Boston lebt, ist für die Handlung nicht so wichtig. Der Roman ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden einer 15-Jährigen, die vom Verlust der Mutter nach einem Autounfall erzählt, vom Auszug des älteren Bruders, vom Leben mit zwei weiteren Geschwistern, vom ersten Freund, einer Abtreibung und der neuen Frau des Vaters. Musik, die die Mutter geliebt hat, wird schließlich zum Glücksbringer.

Jessica Keener: Schwimmen in der Nacht.
C.H. Beck, Januar 2014.
335 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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