Jennifer L. Armentrout: Und wenn es kein Morgen gibt

Die 17-jährige Lena ist unsterblich in den Nachbarsjungen Sebastian verliebt – und das schon seit vielen Jahren. Sebastian ahnt davon nichts und Lena will das eigentlich auch lieber so lassen. Dann allerdings verändert das Schicksal alles. Gerade als Lena mutig ist und Sebastian ihre Liebe gesteht, passiert ein schwerer Unfall. Alle Freunde von Lena, die im Wagen sitzen, sind tot. Nur Lena überlebt. Und das schlimmste daran: Lena hätte diesen Unfall verhindern können. Jetzt ist es wohl endlich aus zwischen ihr und Sebastian.

Dieser Jugendroman hat irgendwie ein Problem mit seinem Aufbau. Ein gutes Drittel ist alles in der Geschichte wunderbar und man fragt sich Kapitel über Kapitel, warum man die Geschichte eigentlich liest. Es passiert schlichtweg nichts Interessantes oder gar etwas von irgendeinem Belang. Die Freunde leben ihr Leben, gehen auf Partys, bilden Pärchen, gehen zur Schule. Eben das, was stinknormale Teenager tun. Erst als ein Großteil des Buches schon vorüber ist, passiert der Unfall. Und selbst dann ist alles nicht ganz überzeugend. Lena verfällt in Trauer, aber sie wirkt dabei wenig authentisch. Mich ganz persönlich hat da nichts berührt, auch nicht der rührselige Sebastian, der natürlich alles daran legt, Lena aus ihrer Trauer zu reißen. Sie soll wieder am normalen Leben teilnehmen, dafür setzt sich Sebastian ein.

War nicht so ganz meins und konnte mich nicht erreichen, obwohl ich sonst derartige Bücher sehr gerne lese.

Jennifer L. Armentrout: Und wenn es kein Morgen gibt.
cbt, Mai 2018.
416 Seiten, Taschenbuch, 13,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Janine Gimbel.

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