Simon Beckett: Schneefall und Ein ganz normaler Tag

schneeEine 76-jährige Seniorin liegt am Heiligen Abend tot auf einer Straße in London. Sie wollte noch ein Weihnachtsgeschenk für ihren Enkel kaufen. Verdächtig ist ein Obdachloser, aber der forensische Anthropologe David Hunter kann ihn entlasten und weist nach, dass die Frau gar nicht ermordet wurde. Und dann lernt Hunter, der Held aus den Krimis des Bestseller-Thrillerautors Simon Beckett bei einer Weihnachtsfeier bei Freunden auch noch eine attraktive Assistenzärztin kennen. Fröhliche Weihnachten!

Ganz warm wird den Leser in der Weihnachtsgeschichten des „Ein ganz normaler Tag“ des Bestseller-Autors ums Herz. Zusammen mit der Geschichte „Schneefall“ ist sie – eine Woche nach Becketts neuem Hunter-Thriller „Totenfang“ – in einem kleinen Büchlein erschienen, dass sich wunderbar als Mitbringsel zu einer Adventseinladung oder für kleine Kollegen-Geschenke eignet.

Auch „Schneefall“ ist warmherzig erzählt und kommt ganz ohne Mord aus: Auf einem Acker werden die Skelette von einer Mutter und einem Baby gefunden. Auch sie sind offenbar vor vielen Jahren nicht Opfer eines Verbrechens geworden, sondern vor Erschöpfung und an Kälte gestorben.

Wer die fünf Hunter-Krimis von Beckett noch nicht kennt, wird mit diesen beiden Geschichten vielleicht ein Fan des forensischen Anthropologen und seiner Art, die Dinge (und Leichen) zu sezieren. Hochspannung wie die Thriller haben die Geschichten nicht, aber eine Weihnachtsbotschaft.

Simon Beckett: Schneefall & Ein ganz normaler Tag.
rororo, Oktober 2016.
64 Seiten, Gebundene Ausgabe, 8,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

 

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