Michael Ende. Die unendliche Geschichte (1979)

Als Bastian vor der Schule ein Buch mitgehen lässt, weiß er noch nicht, dass die Lektüre sein Leben für immer verändern wird. Er taucht ein in die Unendliche Geschichte und lernt dort Atréju kennen, der gemeinsam mit dem Glücksdrachen Fuchur das Leben der Kindlichen Kaiserin retten muss. Seitdem sie krank ist, verschwindet Phantásien zusehends und hat schwarze Löcher aus Nichts. Das muss gestoppt werden, die fantasievolle, grenzenlose Welt darf nicht für immer im Vergessen landen. Bastian erkennt fast zu spät, dass er selbst der Schlüssel zur Rettung ist.

Michael Endes Werk ist ein wahrer Klassiker und wurde seit seinem Erscheinen von vielen Generationen gelesen. Im Vordergrund steht nicht nur die Handlung. Sie nimmt aber viel Raum ein und ist immer wieder abwechslungsreich und bunt gestaltet. Erst gibt es zwei Handlungsstränge, einen in Phantásien, einen in der Welt der Menschen, die sich zur Mitte des Buches dann miteinander verknüpfen. Schön dabei ist, dass die Sprache alles in allem recht zeitlos gehalten ist. Klar wird der Roman Kindern der heutigen Gesellschaft, die von Youtube und dem Internet geprägt sind, etwas eingestaubt vorkommen. Aber die Message des Romans ist zeitlos und nicht nur mit diesem Werk hat der 1995 verstorbene Autor sich unsterblich gemacht.

Ich selbst habe „Die unendliche Geschichte“ zuletzt im Alter von 10 Jahren gelesen und nun nach vielen Jahren erneut als Erwachsene. Sie hat ihren Zauber nicht verloren, im Gegenteil kann man als Erwachsener sogar neue Aspekte an der Geschichte entdecken und manche Stellen kritisch hinterfragen. Der Roman bietet interessante Aspekte für Jung und Alt!

Ein zeitloser Klassiker, der auch heute noch in die Regale von Kindern gehört!

Michael Ende: Die unendliche Geschichte (1979).
Thienemann Verlag, Januar 2019.
480 Seiten, Gebundene Ausgabe, 20,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Janine Gimbel.

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