Gina LaManna: Vier Frauen – Jedes. Wort. Eine. Lüge.

Vier Frauen treffen sich in einem kalifornischen Luxusresort zur Hochzeit einer alten College-Freundin und jede der Frauen verbirgt natürlich Geheimnisse. Doch warum gestehen sie alle den Mord?

Jede der einzelnen Stories bringt zwar neue Erkenntnisse über den Mord, doch leider empfand ich es recht anstrengend, den vielen Erzählsträngen zu folgen. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis der Thriller einen Höhepunkt erreichte. Die wechselnden Perspektiven und die polizeilichen Interviews waren interessant, dennoch habe ich mir so viel mehr erhofft.

Obwohl der Mord im Mittelpunkt der Ermittlungen steht, arbeitet die Autorin die wahre Hintergrundgeschichte dieser vier Frauen heraus. Wer sind diese Damen wirklich und was hat sie dazu gebracht, zu gestehen? Das allein hätte viel Potential gehabt, doch etwas nach der Hälfte des Buches wurde ich immer gleichgültiger demgegenüber, wer denn nun den Mord begangen hat, da ich das Interesse verloren hatte – und Gina LaManna mich als Leserin. Selbstverständlich habe ich bis zum Ende durchgehalten, das dann auch mit einer Wendung und jeder Menge Drama um die Ecke kam, mich aber nicht mehr begeistern konnte.

Für mich ist „Vier Frauen – Jedes. Wort. Eine. Lüge.“ leider ein recht langatmiges Buch – das leise melodramatische Plätschern eines vermeintlichen Thrillers.

Gina LaManna: Vier Frauen – Jedes. Wort. Eine. Lüge.
Aus dem Englischen übersetzt von Sabine Thiele.
Penguin Verlag, Oktober 2021.
432 Seiten, Taschenbuch, 10,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Olivia Grove.

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