
Zum Glück gibt es Bücher! Das habe ich immer schon gedacht: Als Kind, indem ich allwöchentlich stapelweise Bücher aus- und mit ihrer Hilfe meinem Leben Spannung und Abenteuer verlieh – als Studentin u.a. der Literaturwissenschaft, die sich am liebsten in der Bibliothek eingeschlossen hätte, aber wohl auch dann nicht alle dort befindlichen Bücher geschafft hätte zu lesen – und im inzwischen schon lange währenden Erwachsenenleben (Jg. 1956), bei dem mir die Bücher sowohl im Beruf (Redakteurin/Journalistin/Lehrerin) als auch am Feierabend immer treue und unentbehrliche Gefährten waren.
Was ich gern lese? Zur Zeit mag ich es besonders, die aktuell erscheinende Gegenwartsliteratur durchzuforsten. Dabei interessiert mich gerade alles, was in irgendeiner Weise mit Ostdeutschland und Osteuropa zu tun hat. Aber ich mag auch amerikanische, englische und skandinavische AutorInnen, Krimis habe ich eine Zeitlang gern gelesen, wenn ich Entspannung vom Berufsleben gesucht habe. Goethe und Kleist, Karoline von Günderode und Theodor Fontane, Thomas Mann, Franz Kafka sowie Bertolt Brecht, Günter Grass und Max Frisch, Ingeborg Bachmann und Paul Celan – wenn ich sie alle aufzählen sollte, es gäbe kein Ende. Virginia Woolf und Alice Munroe dürften dann ebensowenig fehlten wie Paul Auster, Siri Hustvedt und und und!
Rezensionen, die Franziska Hielscher verfasst hat: