Ralf Rabinski: …und das verschwunde Licht. Ein Hörspiel von Ulrike Rank

In der dritten Geschichte um den kleinen Raben Ralf Rabinski geht es um die Angst. Nachts fällt Ralf vom Baum. Es ist so dunkel, dass er nicht einmal den Flügel vor den Augen sehen kann. Weil er sich vor all den unbekannten Geräuschen fürchtet, verläuft er sich zu allem Überfluss. Zum Glück trifft er auf die Hummel Tülay. Mit ihr findet er heraus, dass sich hinter all den schrecklichen Geräuschen gar keine Monster verbergen.  Stattdessen stecken ganz liebe Waldbewohner dahinter.

Die Geschichte ist inhaltlich ansprechend und kindgerecht. Die Kinder fiebern beim Hören mit dem kleinen Raben (der nicht fliegen kann) mit. Das Cover lädt ein, auf nächtliche Entdeckungsreise zu gehen und es gibt sogar noch drei wunderschöne Aufkleber gratis dazu, sowie ein kleines Mitmach-Büchlein. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das auch in den Verkauf geht). Was mir aber leider gar nicht gefallen hat, und darum geht es ja primär bei einem Hörspiel, ist die Umsetzung der Geschichte. Vor allem Ulrike Rank als Tülay fand ich schrecklich. Sie spricht unglaublich unnatürlich und zieht die Wörter extrem in die Länge. So macht Zuhören keinen Spaß. Warum die Tiere Dialekte sprechen müssen, erklärt sich auch nicht aus der Geschichte heraus und ist für junge Ohren eher irritierend. Ich kann die Reihe daher nicht wirklich empfehlen, auch wenn mir Oswald Henke als Ralf Rabinski gefallen hat. Allerdings hätte man sich sein musikalisches Talent sicher noch mehr zu Nutze machen können.

Ralf Rabinski: … und das verschwundene Licht. Ein Hörspiel von Ulrike Rank.
Dryland Records, November 2021.
1 CD, Ungekürzte Fassung, 55 Minuten.

Diese Rezension wurde verfasst von Nadine Roggow.

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