Paul Finch: Mädchenjäger

paul„Mädchenjäger“ ist der erste Fall von Detective Sergeant Mark Heckenburg, von den meisten nur „Heck“ genannt. Er reiht sich ein in die Riege der hartgesottenen, einzel- und draufgängerischen Haudegen, die als hart-boiled detectives bekannt wurden. Und hartgesotten muss er auch sein, denn er ermittelt gegen eine gefährliche Verbrecherbande.
Zwei Jahre hat er sich bereits dem Verschwinden von 38 Frauen gewidmet, ohne eine konkrete Spur, ein Muster oder gar einen Verdächtigen zu haben. Aber er ist davon überzeugt, dass keine der Vermissten freiwillig verschwunden ist, standen sie doch alle mitten im Leben, waren berufstätig oder junge Mütter. Also widersetzt er sich den Obrigkeiten, die den Fall einstellen wollen, und ermittelt undercover. Eine riskante Jagd gegen eine unsichtbare Macht beginnt…
Ich persönlich bevorzuge die hintergründigeren weniger actionreichen Krimis, aber Thriller Fans ist dieses Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist in manchen Szenen (besonders zu Beginn des Buches) beinahe wie ein Drehbuch geschrieben und so kann man sich Figuren und Schauplätze bildlich vorstellen. Man wird geradezu in die Handlung gezogen, die, wie bei einem guten Thriller, oft rasant ist und von vielen Ortswechseln begleitet wird. Ein weiteres Plus des Buches ist, dass es so gar nicht klischeehaft endet. Hier gibt es mal kein Ende gut, alles gut, und so darf man bereits auf die Fortsetzung gespannt sein, die der Piper Verlag netterweise bereits in einem Auszug dem Buch beigefügt hat.

Paul Finch: Mädchenjäger.
Piper, April 2014.
464 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Nadine Roggow.

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