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	Kommentare zu: V.E. Schwab: Das unsichtbare Leben der Addie LaRue	</title>
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		Von: David Lindsam		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[David Lindsam]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 08:50:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kompliment. Wie fast immer auf SchreiblustLeselust eine sehr treffende Buchbesprechung (Dank an Fantasy-Altfuchs Carsten). 
Was die Spannung betrifft ging es mir vergleichbar (auch wenn ich durchaus genauso gerne Bücher lese, die nicht in typischer Fantasy-Action-Manier vorantreiben), aber unter zwei anderen Gesichtspunkten - die ich ergänzen möchte - war die Lektüre für mich durchaus sehr interessant. 
1. Mephisto-Motiv:
Mit Luc, Gott oder Teufel oder beides, greift die Autorin das alte Mehphistopheles-Motiv auf (Marlowe, Goethe, Mann und v.a.) und variiert es neu und m.W. relativ einmalig in der traditionellen Fantasy. Der Teufel selbst zeigt sich als liebesbedürftig, menschelt mehr, als man es erwarten würde, und bietet Angriffsflächen, die sich dafür nutzen lassen , ihm ein Schnippchen zu schlagen. Allerdings wiederholen sich die Mephisto-Szenen unnötig oft, so dass ich irgendwann fast in den Winterschlaf des Murmeltiers (das ewig grüßen lässt ;-)) verfallen wäre. Aber immerhin. 
2. Kunstbegriff von Fantasy. 
In der vielbeachteten Rede von V.E. Schwab aus 2018 (auf Tor-Online zu finden) lässt sich die Autorin über die Möglichkeiten von Fantasy aus und schimpft über das &quot;Ewiggleiche&quot;. Vollmundig preist sie an, dass &quot;gute Fantasy&quot; es schafft, die eigene Realität im &quot;Spiegel&quot; der anderen Welt zu betrachten und damit neue Möglichkeiten zu eröffnen. Das war mir sehr sympathisch (wenn auch vielleicht etwas arrogant) und ich wollte unbedingt wissen, ob ihr darauf folgender Roman - Das unsichtbare Leben der Addie LaRue - selbst diesem Kunstbegriff von Fantasy gerecht wird. Hat der Roman meine Sicht auf die Wirklichkeit verändert? - Ein kleines bisschen vielleicht. War der Anspruch zu hoch? Ihrer oder meiner? Zumindest hat mich dieser Aspekt sehr umgetrieben und das war die Lektüre allemal wert. 
Viele Grüße von David (mehr auf meinem Blog)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kompliment. Wie fast immer auf SchreiblustLeselust eine sehr treffende Buchbesprechung (Dank an Fantasy-Altfuchs Carsten).<br />
Was die Spannung betrifft ging es mir vergleichbar (auch wenn ich durchaus genauso gerne Bücher lese, die nicht in typischer Fantasy-Action-Manier vorantreiben), aber unter zwei anderen Gesichtspunkten &#8211; die ich ergänzen möchte &#8211; war die Lektüre für mich durchaus sehr interessant.<br />
1. Mephisto-Motiv:<br />
Mit Luc, Gott oder Teufel oder beides, greift die Autorin das alte Mehphistopheles-Motiv auf (Marlowe, Goethe, Mann und v.a.) und variiert es neu und m.W. relativ einmalig in der traditionellen Fantasy. Der Teufel selbst zeigt sich als liebesbedürftig, menschelt mehr, als man es erwarten würde, und bietet Angriffsflächen, die sich dafür nutzen lassen , ihm ein Schnippchen zu schlagen. Allerdings wiederholen sich die Mephisto-Szenen unnötig oft, so dass ich irgendwann fast in den Winterschlaf des Murmeltiers (das ewig grüßen lässt ;-)) verfallen wäre. Aber immerhin.<br />
2. Kunstbegriff von Fantasy.<br />
In der vielbeachteten Rede von V.E. Schwab aus 2018 (auf Tor-Online zu finden) lässt sich die Autorin über die Möglichkeiten von Fantasy aus und schimpft über das &#8222;Ewiggleiche&#8220;. Vollmundig preist sie an, dass &#8222;gute Fantasy&#8220; es schafft, die eigene Realität im &#8222;Spiegel&#8220; der anderen Welt zu betrachten und damit neue Möglichkeiten zu eröffnen. Das war mir sehr sympathisch (wenn auch vielleicht etwas arrogant) und ich wollte unbedingt wissen, ob ihr darauf folgender Roman &#8211; Das unsichtbare Leben der Addie LaRue &#8211; selbst diesem Kunstbegriff von Fantasy gerecht wird. Hat der Roman meine Sicht auf die Wirklichkeit verändert? &#8211; Ein kleines bisschen vielleicht. War der Anspruch zu hoch? Ihrer oder meiner? Zumindest hat mich dieser Aspekt sehr umgetrieben und das war die Lektüre allemal wert.<br />
Viele Grüße von David (mehr auf meinem Blog)</p>
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