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	Kommentare zu: Bergsveinn Birgisson: Quell des Lebens	</title>
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		Von: Katla Jökulsdóttir		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katla Jökulsdóttir]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2020 22:27:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Historischer Kontext: Ob die Dänen nach dem Vulkanausbruch (Lakagígar, 1783)  wirklich größere Umsiedlungen vorhatten, ist zweifelhaft. Offizielle Protokolle erwähnen einen Vorschlag, 500-800 &quot;unproduktive&quot; Personen (Bettler, Alte, Waisen) nach Dänemark zu verfrachten, damit die Zurückbleibenen nach der Hungersnot schneller wieder auf die Beine kommen sollten. Unklar ist, ob noch größere Umsiedlungen (10000-20000 Personen) informell im Gespräch waren, ohne es in die offiziellen Protokolle der Zinskammer zu schaffen. Letztlich wurde auch vom der Umsiedlung der 500-800 Bettler abgesehen. 
Die Hilfsmaßnahmen der dänischen Regierung nach dem Vulkanausbruch waren unzureichend und viel zu spät (siehe Link unten), aber solchen Zynismus, wie im Roman beschrieben, (die arbeitsfähigen Isländer zwangsdeportieren und die Kranken zum Sterben zurücklassen) hat die werte Zinskammer nicht an den Tag gelegt. Was natürlich nicht heißt, dass ein Romanautor diese Möglichkeit nicht durchspielen darf :-) 

https://blogs.egu.eu/divisions/gmpv/2018/05/22/fire-fog-frost-famine-french-revolution-the-lakagigar-eruption-in-iceland-1783-1784-part-2/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Historischer Kontext: Ob die Dänen nach dem Vulkanausbruch (Lakagígar, 1783)  wirklich größere Umsiedlungen vorhatten, ist zweifelhaft. Offizielle Protokolle erwähnen einen Vorschlag, 500-800 &#8222;unproduktive&#8220; Personen (Bettler, Alte, Waisen) nach Dänemark zu verfrachten, damit die Zurückbleibenen nach der Hungersnot schneller wieder auf die Beine kommen sollten. Unklar ist, ob noch größere Umsiedlungen (10000-20000 Personen) informell im Gespräch waren, ohne es in die offiziellen Protokolle der Zinskammer zu schaffen. Letztlich wurde auch vom der Umsiedlung der 500-800 Bettler abgesehen.<br />
Die Hilfsmaßnahmen der dänischen Regierung nach dem Vulkanausbruch waren unzureichend und viel zu spät (siehe Link unten), aber solchen Zynismus, wie im Roman beschrieben, (die arbeitsfähigen Isländer zwangsdeportieren und die Kranken zum Sterben zurücklassen) hat die werte Zinskammer nicht an den Tag gelegt. Was natürlich nicht heißt, dass ein Romanautor diese Möglichkeit nicht durchspielen darf 🙂 </p>
<p><a href="https://blogs.egu.eu/divisions/gmpv/2018/05/22/fire-fog-frost-famine-french-revolution-the-lakagigar-eruption-in-iceland-1783-1784-part-2/" rel="nofollow ugc">https://blogs.egu.eu/divisions/gmpv/2018/05/22/fire-fog-frost-famine-french-revolution-the-lakagigar-eruption-in-iceland-1783-1784-part-2/</a></p>
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