Oliver Clements: Der Spion der Königin

#1572 in Paris: In der Bartholomäusnacht veranstalten Katholiken ein barbarisches Massaker und töten unzählige Protestanten. Mitten in dem Chaos versucht Francis Walsingham, wichtige Dokumente zu retten. Sein Gehilfe soll die Unterlagen in Richtung England und damit zu Königin Elisabeth I. schaffen. Doch der Mann wird getötet, die Dokumente gestohlen.

Wie sich später herausstellt, handelte es sich um eine mutmaßliche Lagebeschreibung der Straße von Anian, der Nordwestpassage, die einen direkten Seeweg von dem Pazifischen in den Atlantischen Ozean ermöglichen soll. Für England wäre das Wissen um einen solchen Weg von großer Bedeutung: Nicht nur könnte man so den Spaniern endlich Konkurrenz bei der Entdeckung der neuen Welt machen, sondern die Schätze aus neuen Ländern scheinen auch die einzige Möglichkeit zu sein, endlich aufzurüsten. Denn Elisabeth I. sieht sich zunehmend von fremden Mächten bedroht – und das nicht nur, weil Mary Stuart immer noch lebt und auf ihren Thron lauert. Weiterlesen

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Alexander Steffensmeier: Lieselotte freut sich auf den Frühling

Der erste Frühlingstag ist da! Wie schön, denn endlich kann Lieselotte wieder über die Wiese toben, Ball spielen, an den bunten Blumen riechen oder den Hühnern beim Bootsrennen zuschauen. Und währenddessen sammelt die Bäuerin allerlei Dinge: Eier, Kräuter, Gemüse aus dem Beet… Was sie damit wohl vor hat?!

„Lieselotte freut sich auf den Frühling“ ist das neuste Werk von Illustrator Alexander Steffensmeier, der bereits diverse Bücher rund um die lustige Kuh und ihren Bauernhof veröffentlicht hat. Diesmal dürfen sich auch schon die allerkleinsten Lieselotte-Fans freuen, denn das Frühlingsbuch kommt auf stabilen Pappseiten daher. Auf jeder Seite begegnen Lieselotte Frühlingsboten in verschiedener Anzahl, wodurch die kleinen Leser ganz nebenbei das Zählen bis 10 üben können. Weiterlesen

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Victoria Selman: Sieben Opfer

London zur Hauptverkehrszeit: Ein vollbesetzter Personenzug rast gegen einen entgleisten Tankwagen. Im explodierenden Personenzug ist Ziba MacKenzie, Profilerin beim Scotland Yard und durch diverse Einsätze in Sonderkommandos bestens ausgebildet für Krisensituationen. So zögert sie nicht lange und beginnt unverzüglich, den verletzten Menschen um sie herum zu helfen. Dabei richtet eine sterbende Frau ihre letzten Worte an Ziba: „Er hat es getan. Sie müssen es jemandem sagen!“

Diese Botschaft lässt Ziba nicht mehr los, auch nicht, als sie am nächsten Morgen einen Anruf bekommt. Scotland Yard braucht ihre Hilfe: Eine Leiche ist gefunden worden und scheint das nächste Opfer eines Serienmörders zu sein, dessen letzte Tat 25 Jahre zurückliegt. Ziba nimmt den Auftrag an. Zum einen ist sie dankbar für Ablenkung, weil vor einiger Zeit ihr Ehemann gestorben ist, und zum anderen hofft sie, mit Zugang zu den behördlichen Datenbanken vielleicht etwas mehr über die Frau aus dem Zug herausfinden zu können. Damit beginnt für Ziba die Jagd nach dem „Lacerator-Killer“ – und schon bald zeigt sich, dass eine Verbindung zu der geheimnisvollen letzten Botschaft zu bestehen scheint.

Victoria Selman präsentiert mit „Sieben Opfer“ nach einigen Kurzgeschichten in Krimi-Anthologien ihren ersten Roman. Die Londoner Journalistin schreibt für verschiedene Zeitungen und konnte in ihrer britischen Heimat gleich mit ihrem Debüt einen Bestseller landen. Band zwei und drei der Reihe um Ziba MacKenzie sind in Großbritannien bereits 2019 und 2020 erschienen. Weiterlesen

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Einar Már Gudmundsson: Hundstagekönig

Jörgen Jörgensen kommt 1780 in Kopenhagen als Sohn eines Uhrmachers zur Welt. Anders als von seinem Vater gewünscht, hat Jörgensen wenig Interesse daran, dessen Beruf zu übernehmen. Seine Träume bewegen sich Richtung Abenteuer: Er möchte hinaus in die Welt und Seefahrer werden.

Schließlich erlaubt ihm sein Vater, auf einem britischen Schiff anzuheuern, als er 15 Jahre alt ist, wohl in der Hoffnung, sein Sohn würde die Freude an strapaziösen Seereisen schnell verlieren. Doch dem ist nicht so: Jörgensen bereist in den folgenden Jahren die ganze Welt. Ein sehr bewegtes Leben schließt sich an, dass ihn unter anderem in das eine oder andere Gefängnis führt und für einige Monate sogar zum König von Island macht.

Von diesem sogenannten „Hundstagekönig“ erzählt uns Einar Már Gudmundsson in seinem gleichnamigen Roman. Gudmundsson ist isländischer Autor aus Reykjavik und hat seit 1980 diverse Bücher veröffentlicht, von denen einige auch ins Deutsche übersetzt worden sind.

Nun bedient sich Gudmundsson also einer Figur, die real existiert hat und stützt sich dafür nicht nur auf Jörgensens eigene Aufzeichnungen, sondern auf zahlreiche andere Quellen, in denen der König von Island Erwähnung findet. Weiterlesen

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Rachel Hawkins: Die Verschwundene

Jane arbeitet als Hundesitterin im gut situierten Wohnviertel Thornfield Estates. Durch einen Zufall lernt sie während eines Hundespaziergangs den verwitweten Eddie kennen. Die beiden verlieben sich und nach kurzer Zeit zieht Jane zu Eddie in dessen Villa.

Ziemlich schnell wird klar, dass sowohl Eddie als auch Jane einiges zu verbergen haben. Aus Andeutungen erfährt der Leser, dass Jane wohl unter falschem Namen in Thornfield arbeitet und vor ihrem vorherigen Leben mehr oder weniger auf der Flucht ist. Und auch Eddies Vergangenheit birgt Unklarheiten: Seine Frau Bea kam bei einem Bootsausflug gemeinsam mit ihrer besten Freundin ums Leben, ihre Leiche wurde allerdings nie gefunden.

Rachel Hawkins, ehemalige Lehrerin aus den USA, liefert mit „Die Verschwundene“ ihren ersten Roman für ein erwachsenes Publikum. Ihre bisherigen Werke für jugendliche Leser konnten sich über vordere Plätze auf der New-York-Times-Bestsellerliste freuen. Durch die „Hex-Hall“-Reihe über ein Internat für junge Hexen erreichte sie auch internationale Bekanntheit. Weiterlesen

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