Thomas Thiemeyer: Evolution 02: Der Turm der Gefangenen, gelesen von Mark Bremer

Nachdem ihr Flugzeug zwar auf dem richtigen Flughafen, aber in der falschen Zeit gelandet ist, haben Lucie, Jem und eine Gruppe weiterer Austauschschüler sich auf den Weg gemacht, um zu erkunden, was geschehen ist. Dabei haben sie in der völlig veränderten Welt manchen Fehler gemacht.

Endlich erreichen sie eine Festung der letzten Menschen, aber es wird eine Enttäuschung. Nicht nur die gesellschaftlichen Strukturen sind mittelalterlich, auch Technik ist kaum bekannt und gilt in den meisten Fällen als Teufelswerk oder schwarze Magie. Weiterlesen

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Kathrin Lange: Die Fabelmacht-Chroniken 01: Flammende Zeichen

Mila ist ein normales Mädchen, das gerne schreibt. Nach einem Krach mit ihrer Mutter flieht zu zu einer Freundin nach Paris. Sie kann nicht ahnen, dass ihr ganz besonderes Talent nur in Paris zum Vorschein kommen wird und dass sie dort jemanden treffen wird, den sie schon sehr lange und doch nicht kennt.

Nicholas dagegen lebt schon sein ganzes Leben lang in Paris und mit dem Wissen um die Fabelmacht. Leider hat ihn das nicht davon abgehalten, seine eigene Geschichte zu schreiben – mit so bösen Ende, wie es nur rebellische Pubertierende sich ausdenken können. Das bereut er längst, aber er scheint es nicht mehr ändern zu können.

Eric hat mit der Fabelmacht nichts zu tun, er hat ein ganz eigenes Päckchen zu tragen, dass ihn mehr oder weniger auf der Straße leben lässt. Mila stolpert am Bahnhof über ihn und verändert sein Leben ebenfalls. Weiterlesen

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Nadine Roth: Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben

Es gibt eine Lebende, die Legende von Bloody Mary. Wenn man sie dreimal ruft, erscheint ihr Geist und tötet den rufenden. Avian glaubt nicht an die Legende und um einem Freund zu beweisen, dass alles Unsinn ist, ruft er sie. Aber nur zweimal, denn er wird unterbrochen. Auf dem Beweisvideo ist etwas im Hintergrund zu sehen, aber was ist das genau? Avian wird neugierig und sucht die Geschichte hinter der Legende. In den 90er Jahren wurde die damals sechzehnjährige Mary Jane Wyler von einem Serienmörder in ihrem Elterhaus grausam ermordet. Seitdem ist sie Bloody Mary. Und sie liegt anscheinend gerade im Trend, denn mehr und mehr Jugendliche überleben die Mutprobe sie zu rufen nicht. Avian will mehr wissen, warum tötet sie wahllos alle, die sie Rufen und warum verschont sie ausgerechnet ihn? Wird sie ihn auch verschonen, wenn er sie ein weiteres Mal, diesmal richtig, ruft? Weiterlesen

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Carolin Hagebölling: Der Brief

Marie lebt als Journalistin in Hamburg, in einer Gemeinschaft mit ihrer Freundin Johanna. Eines Tages erhält sie einen seltsamen Brief. Er scheint von einer alten Schulfreundin zu stammen, aber es ist von Dingen die Rede, die so nie geschehen sind. Marie lebt angeblich in Paris mit einem Mann zusammen und hat regen Kontakt zu ihrer Freundin, die sich im realen Leben seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Sie nimmt Kontakt auf und stößt auch da auf eine völlig andere Geschichte. In dem Brief war von zwei Kindern die Rede, aber das jüngere Mädchen wurde niemals geboren. Marie reist nach Paris und findet die Menschen, von denen im Brief, inzwischen sind es mehrere Briefe, die Rede ist. Das Zusammentreffen fühlt sich seltsam vertraut an, aber auch irreal. Sie verdächtigt einen ehemaligen Schulkameraden, den sie als Mädchen wenig nett behandelt hat, aber wie er so schön sagt: „Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit.“(S. 51). Weiterlesen

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Kevin Sands: Der Blackthorne Code 02: Die schwarze Gefahr

Als Erbe seines Meisters sollte Christopher inzwischen eigentlich fein raus sein für einen ehemaligen Waisenjungen. Dummerweise lässt die Gilde sich Zeit, einen neuen Meister für ihn zu finden und der Schatz, den Meister Benedict ihm angeblich hinterlassen hat, ist nicht aufzufinden. Da kommt die Pest nach London. Und mit ihr ein geheimnisvoller Prophet, der angeblich die nächsten Toten voraussagen kann und ein Wunderheiler, dem es wirklich gelungen zu sein scheint, ein Mittel gegen die Pest zu finden.

Sehr gut hat mir gefallen, wie Kevin Sands beschrieben hat, woran die Menschen glauben können, wenn sie völlig verzweifelt sind. Wer oder was auch immer ihnen Schutz oder Heilung verspricht, bekommt alles, was menschenmöglich ist. Christopher und sein Freund Tom, später auch die neu eingeführte Sally, geraten mitten in den Strudel aus Angst, Verzweiflung, Hoffnung und Betrug.  Keven Sands stützt sich dabei auf Daniel Defoes „Die Pest zu London“, die ich auch schon sehr eindringlich fand. Weiterlesen

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Leonie Swann: Gray, gelesen von Bjarne Mädel u.a.

Ein Professor in Cambridge, ein wenig eigen. Ein Student,der vom Dach fällt. Und ein Graupapagei, den der Student hinterlässt und um den der Professor sich kümmern muss. Der Graupapagei Gray ist der einzige Mordzeuge. Aber er kann zwar sprechen, aber er drückt sich nicht immer verständlich aus. Schritt für Schritt muss er Professor Augustus Huff auf den richtigen Weg bringen.

Mit Augustus und Gray haben sich zwei gesucht und gefunden. Jeder hat seine eigenen Verstörungen und Gewohnheiten, von denen er nicht lassen kann und die sich zum Teil direkt wiedersprechen. Daraus zieht das Hörbuch seine ganz eigene Spannung und Komik. Weiterlesen

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Volker Kitz: Feierabend!: Warum man für seinen Job nicht brennen muss

Wir machen uns das Leben ganz schön schwer. Nicht nur, dass wir unseren Lebensunerhalt verdienen müssen, nein, wir haben dabei gefälligst auch noch Spaß zu haben. Und uns selbst zu verwirklichen. Und zu verzweifeln, weil das nicht klappt, weil der Job den ganzen Tag über bloß blöde Routine ist.

Es ist nur leider so, dass die meisten Jobs den größten Teil der Zeit über bloße Routine sind und das ist auch gut so. Nicht umsonst schätzt man Erfahrung hoch ein, die den Menschen befähigt, nicht den Überblick zu verlieren, wenn aus der Routine plötzlich dann doch eine Herausforderung wird. Wer möchte schon einen Piloten, für den der Flug München-Düsseldorf jedes Mal wieder eine Herausforderung ist und der die Nerven verliert, wenn das erste Gewitter aufzieht. Davon mal ganz abgesehen, wer für seinen Job jeden Tag 24 Stunden brennt, der ist auch recht schnell ausgebrannt und zu gar nichts mehr fähig. Weiterlesen

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Titus Müller: Der Tag X, gelesen von Svenja Pages

Nelly Findeisen und ihre Eltern haben den Krieg gerade überstanden, da bricht das nächste Drama über sie hinein. 1946 dringen Russen in ihre Wohnung ein und wollen sie alle nach Rußland verschleppen. Als klar wird, dass es nur um den Vater, den Wissenschaftler geht, trifft ihre Muter die Entscheidung, mit dem kleinen Kind in Berlin zu bleiben und den Vater alleine gehen zu lassen. Nelly wird ihr diese Entscheidung niemals verzeihen. Durch den russischen Offizier Ilja hält sie brieflichen Kontakt zu ihrem Vater in seltenen, viel gelesenen Briefen. Die kirchliche Jugendorganisation gibt ihr den Halt, den ihr die Familie nicht mehr bieten kann und später lernt sie Wolf kennen. Wolf, den unschuldigen Uhrmacher, der nichts will außer mit Uhren zu arbeiten und durch Nelly doch tief in die Revolution gerät. Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyburn

Jetzt hat er es doch getan. Er wollte doch nicht. Aber es war stärker. Peter ist in Beverlys Armen und tiefer gelandet. Dabei ist sie doch nicht ganz von dieser Welt. Und hat noch diese mächtige Schwester in Form des Tyburn. Und eben jene Lady Tyburn ruft ihn an, weil ihre Tochter in eine ganz dumme Sache reingeraten ist. Er soll sie da gefälligst rausholen – unauffällig versteht sich. Drogen sind im Spiel, ein leeres Haus und eine ausgeuferte Party. Und leider auch eine tote Freundin. Nicht ganz einfach, dazu ist es der Wunsch der Lady, dass gerade Peters Chef Nightingale nichts erfährt. Wer Peter kennt, dem ist klar, dass der als Erster erfährt, was vorgefallen ist.

Neben dem Hauptfall muss sich Peter aber auch noch mit seiner abtrünnigen Ex-Kollegin rumschlagen, mit ungläubigen Kollegen aus den normalen Revieren und den üblichen Todesgefahren. Weiterlesen

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Rebecca Gablé: Die fremde Königin

Der Panzerreiter Gaidamar kennt weder seinen Vater, noch seine Mutter. Er wurde Um 930 einem Adeligen als Ziehsohn übergeben und weiß nicht mehr, als dass während seiner Kindheit ein adeliger Mann manchmal heimlich zu Besuch kam und dass das sein Vater gewesen sein muss. Eines Tages hörten die Besuche einfach auf.

Inzwischen ist Gaidamar erwachsen und ein erfolgreicher Panzerreiter – ebenso wie sein Ziehbruder. Aber Gaidamar wird ausgewählt, um die italienische Königin Adelheid und ihre Tochter aus der Gefangenschaft zu befreien zum zu König Otto zu bringen und das bindet ein Band, dass die beiden nie wieder werden lösen können.

Die fremde Königin ist bereits der zweite Teil von Rebecca Gablés Romanreihe um König Otto und schließt fast nahtlos an den ersten Teil an – es empfiehlt sich, diesen zuerst zu lesen, da der zweite Band ziemlich viele Andeutungen enthält, die dann einfach mehr Spaß machen. Auffällig fand ich, dass mit Gaidamar zwar eine fiktive Figur eine recht große Rolle hat, aber bei weitem ist das hier nicht so ausgeprägt wie in anderen Gablé-Romanen. Weiterlesen

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