Marah Woolf: Angelussaga 02: Der Zorn der Engel

Moon hat es nicht geschafft. Ihr Plan, ihre Geschwister aus Venedig zu schmuggeln, um sie vor den grausamen Engeln zu retten, ist fehlgeschlagen. Stattdessen wurde sie festgenommen und in den Kerker des Dogenpalastes gesperrt. Sie soll eine Schlüsselträgerin sein. Ihr ganzes Leben glaubte Moon, ihre Zwillingsschwester sei eine Schlüsselträgerin, nun wird sie selbst von den Engeln festgehalten, um die Prüfung zu durchlaufen, mit dem Ziel, den Engeln die Himmelstore wieder zu öffnen und die Menschen zu vernichten. Als ihr die Flucht aus den Kerkern gelingt, kann Moon ihr Glück kaum fassen – doch dann läuft sie ausgerechnet dem Engel in die Arme, vor dem sie ihr ganzes Leben lang gewarnt worden ist: Lucifer.

Moon ist davon überzeugt, dass es nicht schlimmer hätte kommen können, denn zu allem Überfluss lässt Lucifer sie nicht zurück in den Kerker werfen, sondern bringt sie in seine Privatgemächer, um jeden Fluchtversuch persönlich verhindern zu können. Dort muss Moon nun mit seinen Gefolgsleuten, den gefallenen Engeln leben und sich auf ihre Prüfung zur Schlüsselträgerin vorbereiten. Doch die gefallenen Engel sind ganz anders, als sie es von deren Geschwistern gewohnt ist. Sie sind nett und rücksichtsvoll und behandeln sie wie eine Freundin. Allen voran Lilith, Mutter aller Dämonen. Moon weiß nicht, wem sie vertrauen soll und diese Verwirrung ist das Letzte, was sie jetzt brauchen kann, denn die Prüfung ist härter und grausamer als alles, was sie bisher erfahren musste. Und wenn sie sie nicht besteht, muss sie sterben. Weiterlesen

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Karen M. McManus: Two Can Keep A Secret

Als Ellery zum ersten Mal nach Echo Ridge kommt, sind ihre Gefühle zwiegespalten. Zwar brennt sie seit Jahren darauf, den Ort kennenzulernen, an dem ihre Mutter aufgewachsen ist, doch  dazu kommt es nur, weil ihre Mutter mit ihrem Auto in das Schaufenster eines Juweliers gefahren ist und nun in der Psychiatrie sitzt.

Ellery und ihr Zwillingsbruder Ezra sind gezwungen, zu ihrer Großmutter zu ziehen die sie noch nie zuvor gesehen haben. Ihre Mutter hat ihren Heimatort und alles, was damit zu tun hat immer verdrängt und nicht an sich herangelassen.

Kein Wunder. Denn in dieser Stadt verschwand ihre Zwillingsschwester.

Und Ellerys Tante ist nicht die einzige, der etwas Schreckliches in dieser Stadt zugestoßen ist, vor fünf Jahren wurde ein weiteres Mädchen Opfer mysteriöser Umstände: Sie wurde ermordet im Freizeitpark der Stadt aufgefunden. Genau wie Ellerys Tante war auch dieses Mädchen eine beliebte Schönheit, die Homecoming Queen der Schule. Keiner der beiden Fälle wurde jemals gelöst. Weiterlesen

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Steven Price: Die Frau in der Themse

1885 stirbt Charlotte Reckitt in London – doch wo ihr Leben endet, erreicht ihre Geschichte die Pointe. Wie ist sie gestorben? Ermordet. Vermutlich. Aber wer kann das schon so genau wissen? Sie war eine schöne Frau, stolz, unabhängig und vor allem eine Gesetzlose.

Im Leben war sie das Ziel zweier Männer: William Pinkerton, ein berüchtigter Dedektiv aus Amerika, und Adam Foole, ein Dieb und Gesetzloser, genau wie Charlotte. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch nun werden sie gegen ihren Willen durch eines einander gebunden: Den Drang, den Mörder von Charlotte Reckitt zu finden.

Für Adam Foole ist sie die Vergangenheit: Eine teuflische Geliebte, die ihn bei seinen größten Verbrechen begleitete, die er aber seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Für William Pinkerton ist sie das Ende einer langen Suche, einer Besessenheit, denn sie hätte ihn zu einem Mann führen können, den schon sein Vater jagte: Edward Shade. Weiterlesen

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Sarah Bosetti: „Ich hab nichts gegen Frauen, du Schlampe!“: Mit Liebe gegen Hasskommentare

Ob es die bösen Ausländer sind, die dumme Frau oder der böse Feminismus – als politisch engagierte Feministin bekommt Sarah Bosetti jeden Tag Hasskommentare von fremden Menschen. Eine Frau solle nicht sprechen, das störe ihr Aussehen und derartige Sachen muss sie täglich lesen, einige Menschen wünschen ihr sogar den Tod.

Natürlich könnte sie diese Kommentare mit Hass erwidern – aber wo bliebe denn da der Spaß?

So entstand dieses Buch: Ein Gedichtband, in dem Sarah Bosetti mit Liebesgedichten auf ihre Hasskommentare antwortet.

Ihre Gedichte sind witzig, zynisch und stellen den wütenden Hasskommentar-Verfassern eine ordentliche Portion Intelligenz und Schlagfertigkeit entgegen.

Neben ihrer hohen thematischen Wichtigkeit sind die Gedichte auch noch sehr unterhaltsam; Spaß ist beim Lesen dieses Buches auf jeden Fall garantiert! Die meisten Gedichte enthalten eine humorvolle Schlusspointe, sie passen sich in Sprache und Stil perfekt an den heuteigen Zeitgeist an. Weiterlesen

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Marah Woolf: Angelussaga 01: Die Rückkehr der Engel

Die Welt hat sich verändert. Früher gab es nur wenige, die an die Existenz Gottes geglaubt haben, die davon träumten, dass Engel die Erde betreten würden um die Menschen von ihrem Leid zu erlösen. Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen glaubt jeder an die Engel. Als sie vor ein paar Jahren zum ersten Mal die Erde betraten, war der Jubel groß. Die Menschen sprachen von Wundern und Erlösung, sie wollten ihre Welt mit den Engeln teilen und mit ihnen zusammen ins Paradies eintreten. Doch die Engel waren nicht die göttlichen, rein guten Geschöpfe, als die sie in den Legenden dargestellt werden. Sie sind grausam. Menschen sind für sie eine niedere Rasse und sie wollen nichts weniger, als das Paradies mit ihnen zu teilen. Dennoch brauchen die Engel die Hilfe der Menschen, um ihr Ziel zu erreichen und beherrschen deshalb seit ihrer Ankunft die Erde.

Es ist eine Welt voller Ungerechtigkeit und Grausamkeit. In dieser Welt lebt die achtzehnjährige Moon mit ihrer Zwillingsschwester und ihrem jüngeren Bruder. In einem dystopischen Venedig unter der Herrschaft der Engel kämpft sie in der Arena, um Geld zu verdienen. Alles, was sie will, ist, ihre Geschwister aus der Stadt zu bringen und sie vor den Engeln zu schützen. Ihre wichtigste Regel ist, niemandem zu vertrauen, ganz besonders keinem Engel. Weiterlesen

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Cassandra Clare: Die Geheimnisse des Schattenmarktes: Erzählungen

Auf dem Schattenmarkt treffen sich Schattenwelter aller Art – Werwölfe, Feen, Hexenwesen und Vampire – um Zaubertränke, Süßigkeiten, Waffen und geheimnisvolle Gegenstände zu verkaufen. In jeder Stadt gibt es einen Ort, an dem sie nach Anbruch der Dunkelheit ihre Stände aufbauen, Verträge abschließen und sich Geschichten erzählen. Ein Ort, an dem sie sicher sein können. Und um für diese Sicherheit zu garantieren, gilt vor allem eine Regel: Keine Nephilim.

Doch ein ganz bestimmter Nephilim wird trotzdem immer wieder gesehen, auf Schattenmärkten in aller Welt, über eine sehr, sehr lange Zeitspanne hinweg: Bruder Zachariah, ehemals James Carstairs. Im Namen seines längst verstorbenen Parabatai Will Herondale sucht er nach der Lösung eines Rätsels, das ihn seit langer Zeit beschäftigt: Der verschollene Herondale.

Sein Weg wird immer wieder von den größten Legenden der Schattenwelt und der Nephilim begleitet: Magnus Bane, Alec Lightwood, Jace Herondale, Clary Fairchild, die Blackthorn-Familie und viele weitere. Denn auch wenn es den Schattenjägern verboten ist: Irgendwann betritt jeder einmal den Schattenmarkt.

Das Buch ist unterhaltsam und schön, die einzelnen Kurzgeschichten fügen sich durch das Motiv des Schattenmarktes sehr gut aneinander. Weiterlesen

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Tobias O. Meissner: Evil Miss Universe

Dominique ist schlau, einfallsreich, hinterhältig, grandios und hübsch; vor allem hat sie aber keine Skrupel, diese Fähigkeiten zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen. Ihre Ziele sind nicht immer nachvollziehbar, ihre Gedankengänge und logischen Verbindungen übersteigen die Vorstellungskraft eines einfachen Menschen – doch jedem sollte früher oder später bewusst werden, dass sie genial ist.

Superhelden kennt jeder und das immer gleiche Prinzip der Heuchelei um die Aufmerksamkeit der Masse langweilt Dominique. Was läge in ihrer Position also näher, als sich zu einer echten Superschurkin zu entwickeln? Ob sie es auf die britischen Kronjuwelen abgesehen hat, die amerikanischen Banken oder einfach die Wahlen zur Miss Universe gewinnen will – jeder Plan, den Dominique sich in den Kopf setzt, wird mit erschreckendem Einfallsreichtum und beeindruckender Präzision durchgeführt. Vom Tour Montparnasse in Paris aus inszeniert sie sich als Helferin, Retterin und wunderschöner Engel und erst eine Hinterhältigkeit ihres Widersachers Mr. Right – ein amerikanischer Superheld – lässt sie ihre Einstellung zur Welt grundsätzlich ändern. Weiterlesen

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Nina MacKay: Teenie Voodoo Queen

Dawn Decent ist wahrscheinlich die unbegabteste Voodoohexe der Welt. Alles, was sie in der Voodoohexen-Abendschule hinbekommt, sind Frösche und Rüben. Dabei hat sie es als leicht pummeliger Teenager zwischen oberflächlichen Mitschülern schon schwer genug, da braucht sie nicht noch den zusätzlichen Druck. Was sie aber erst recht nicht braucht, ist die Prophezeiung einer Naturkatastrophe, die ihre Heimatstadt New Orleans zu zerstören droht.

Obwohl Dawn nicht wirklich zaubern kann, wird ausgerechnet sie von ihrer Loa – einem götterähnlichen Geisterwesen – dazu auserwählt, diese Katastrophe zu verhindern. Als sei das nicht schon genug Herausforderung, gelingt Dawn nun auch ihr erster Zauber: Der Alligator, den sie in einen Delfin verwandeln soll, wird nicht zu einem Frosch, wie die anderen vor ihm. Allerdings wird er auch nicht zum Delfin, sondern zu einem attraktiven, leicht nervigen und schokoladensüchtigen Teenager namens Jax. Und Jax bleibt nicht die einzige Unterstützung, die Dawn im Kampf gegen die bösen Mächte bekommt: Als der Loa Lin, Beschützer der Kinder, in eine Menschliche Gestalt gezwungen wird, schließt auch er sich Dawn an. Weiterlesen

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Chelsea Bobulski: Das Hotel der Erinnerung

Nell hat den Großteil ihres Lebens in Hotels verbracht, doch das Grand Winslow Hotel ist anders als alles, was sie kennt. Zum einen ist es größer, beeindruckender und teuer als alle anderen Hotels, in denen ihr Vater bisher gearbeitet hat, zum anderen scheint es aber auch ein dunkles Geheimnis zu hüten.

Kaum hat Nell die Eingangshalle betreten, hört sie Stimmen, die niemand sonst hört und hat das unerklärliche Verlangen, wegzurennen. Das Traumschloss entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Albtraum. Sie fühlt sich verfolgt und bedroht, versteckt das jedoch vor ihrem Vater, der als Manager des Hotels seinen Traum lebt.

Auf sich allein gestellt, versucht sie mit der Panik umzugehen und sich abzulenken, indem sie hilft, alte Akten des Hotels für eine Ausstellung zu sortieren. Dabei stößt sie auf Zeitungsartikel über ein Mädchen, das vor Jahren in dem Hotel starb. Ohne es wirklich zu verstehen, fühlt Nell sich mit ihr verbunden und versucht, mehr über ihr Schicksal herauszufinden.

Ihre Suche führt sie immer wieder zu dem Hotelangestellten Alec, der sie gleichermaßen abweisend wie besorgt behandelt und ihr auf eine unheimliche Art vertraut vorkommt.

Welche Antworten kann Alec ihr geben? Und warum wird Nell in ihren Träumen von einem kleinen Jungen heimgesucht, der sie vor ihrem Tod warnt? Weiterlesen

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Rebecca Green: Wie man sich mit einem Gespenst anfreundet

Weißt du eigentlich, wie man sich mit Gespenstern anfreundet? Weißt du, was sie essen, was sie gerne machen und wie du dich um sie kümmern musst? Nein? Dann ist das genau das richtige Buch für dich.

Hier kann man beobachten, wie ein  Mädchen ein Gespenst als Freund für das Leben gewinnt, wie sie zusammen Blätter sammeln und Schwebespagetti mit Matschklößchen kochen. Das Gespenst begleitet das Mädchen durch ihr ganzes Leben. Sie wird älter, gründet eine Familie und kommt schließlich am Ende ihres Lebens an, doch auch danach wird ihr Gespenst sie immer begleiten. Als sie schließlich so alt ist, dass sie nicht mehr lesen kann, kümmert sich ihr Gespenst um sie, es liest ihr vor und bringt sie zum Lachen.

Dieses Buch ist unglaublich niedlich und kreativ gestaltet. Es eignet sich gut zum aktiven Vorlesen, allerdings muss klar sein, dass die Hauptfigur am Ende stirbt. Das ist nicht tragisch aufgebaut, sondern spielt vielmehr auf ein Leben nach dem Tod an und darauf, dass eine Seele unendlich ist. Die Geschichte soll zeigen, dass man wirklich wahre Freunde niemals verliert, da das Mädchen und das Gespenst auch nach ihrem Tod zusammenbleiben. Weiterlesen

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