Sarah J. Maas: Das Reich der sieben Höfe 04: Frost und Mondlicht

Die Geschichte um Feyre und Rhysand schien erzählt, die Trilogie abgeschlossen. Der verheerende Krieg gegen Hybern ist überstanden, nun gilt es die Wunden zu lecken, die Zerstörungen wieder aufzubauen und das Leben fortzusetzen.

Der innere Zirkel des Hofs der Nacht beschäftigt sich somit weitgehend mit Verwaltungsaufgaben. Die Stadt Verlaris hat, wie das gesamte Reich gelitten, jetzt muss das Weiterleben organisiert werden. Dennoch ist auch Zeit zum sich versammeln und zum Feiern. Zur Wintersonnenwende treffen sich Fehre, Rhysand, Amren, Morrigan, Azriel, Cassian, Elain, Nesta und Varian im Stadthaus um zu feiern. Es wird gelacht, aber auch der Verluste gedacht – und es wird nach vorne geschaut …

Es fällt mir schwer, die Handlung zusammenzufassen. Dies mag damit zu tun haben, dass uns Verlag und Autorin dieses Mal nicht etwa einen neuen Roman, eine Fortsetzung der gefeierten Trilogie offerieren, sondern „nur“ eine Novelle mit einem kurzen Ausblick auf die nächste Trilogie vorgelegen. Weiterlesen

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Kevin Hearne: Das Spiel des Barden

Eilet herbei, ihr all, eilet nach Pelemyn, Brynläns Hauptstadt. Hier und nur hier wird Geschichte geschrieben, werden Vorkommnisse aufgedeckt und Geheimnisse gelüftet – der Barde Fintan ist zu Gast und erzählt von einer Mär, die uns alle, Männer und Frauen von Teldwen angeht.

Eines jeden Abends erklimmt der Barde die Bühne und nutzt sein Kenning um buchstäblich in die Haut desjenigen zu schlüpfen, von dem er erzählt. Und seine Saga hat alles, was man sich erhoffen, ja mehr noch, was man von einer solchen befürchten mag. Dramatik, Gefahren, Helden und Opfer, Geheimnisse und die Offenbarung eines neue Kennings – so mancher mag auch glauben, dass uns Fintan gar von einem siebten Kenning berichten mag. Doch nun, Bühne frei für den gefeierten Barden und seine Saga .

Kevin Hearne ist dem Leser als Verfasser der Saga um den Eisernen Druiden (dt. bei Klett-Cotta) ein Begriff. In dieser Urban Fantasy um alt-ehrwürdige Götter und Druiden hat er sich eine treue Gefolgschaft von Lesers erschrieben, die den Abenteuern um Atticus gebannt folgt.

Nachdem er diese Reihe im Original erfolgreich zum Abschluss gebracht hat, wandt er sich einem neuen Projekt zu. Es sollte eine High Fantasy Geschichte werden, die Hearne aber ganz bewusst anders als gewohnt erzählen wollte. Weiterlesen

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Alexey Pehov: Die Beschwörer 01: Tag der Geister

Sie haben es fast geschafft, die jungen Menschen, die sich vom Orden zu Geisterbeschwörern haben ausbilden lassen. Ein letzter Test steht ihnen noch bevor, dann werden ihnen ihre Zertifikate ausgehändigt. Doch dann verlangt ihr Meister, dass sie ausgerechnet am Tag der Geister den gefahrvollen Weg quer durch die Ansiedlung zum Ordenshaus zurücklegen. Dabei hieß es während des Ausbildung doch immer, dass man den Geistern an diesem einen Tag im Jahr aus dem Weg gehen solle, dass dieser Tag den Wesen aus den Zwischenreichen gehören würde.

Einer von ihnen gibt auf, alle andere Mitlernenden machen sich, ein jeder für sich, auf den gefahrvollen Weg. Ray ist einer von ihnen. Mit seinem selbst gebauten Gefährt durchquert er die Stadt, trifft auf Geister und muss sich seiner Haut wehren. Er schafft es ins Ordenshaus, ist dann aber doch mehr als überrascht, als er nur auf zwei weitere Lehrlinge trifft. Gegen den Rat dieser begibt er sich erneut in Gefahr, um seine Freunde in den Gassen der Ansiedlung zu suchen und ihren beizustehen.

Bei der Rettungsaktion betritt er das Reich der Geister, und es gelingt ihm tatsächlich zwei seiner Kommilitonen zu retten. Wieder am Ordenspalast angekommen aber wartet der Meister auf ihn. Seine mutige Hilfeleistung bringt ihm statt eines Lobs den Ausschluss aus dem Orden, er und seine beiden geretteten Freunde werden verbannt und müssen sehen, wo sie bleiben. Weiterlesen

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Akram El-Bahay: Herzenmacher

Briançon liegt am A. der Welt. Zumindest glaubt der sechzehn-jährige Léo Mellino dies, der in dem Kaff bei seiner allein erziehenden Mutter aufwächst. Sein Vater ist seit Jahren verschwunden, entsprechende Nachfragen werden von seiner Mom nicht eben gerne gesehen oder positiv aufgenommen. Dass diese mit ihrer Tätigkeit als Spielzeugmacherin ihren Lebensunterhalt bestreitet, macht es für den Jungen auch nicht einfacher. Damit kann man in der Klasse nicht wirklich angeben. Eines Nachts bekommt er mit, wie ein kleingewachsene Mann seine Mutter besucht. Ein Kunde ist dies nicht, so viel kann er aus den Fetzen, die er unfreiwillig, na gut, er hat gelauscht, mithört schließen. Dann fällt der Name seines Vaters – jetzt wird es so richtig interessant. Der Unbekannte fordert das letzte Werkstück seines Vaters, ein mechanisches Herz.

Er folgt dem Zwerg bis zu einem für die Öffentlichkeit wegen Baufälligkeit verschlossenem Kirchturm. Dabei ist der Treppenaufgang eigentlich ganz in Ordnung, wie er feststellt, als er dem Unbekannten nach oben folgt. Als er sich an einem Steinornament eines fratzenhaften Gesichts verletzt, wird er in ein Tor gezogen und findet sich übergangslos in einer verschneiten, bitterkalten Stadt wieder – und das mitten im Sommer! Weiterlesen

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Thomas Carl Sweterlitsch: Am Ende der Zeit

Wir schreiben das Jahr 1997. Special Agent Shannon Moss vom Naval Criminal Investigative Service, kurz NCIS wird zum Schauplatz eines Gewaltverbrechens gerufen. Ein Mann, eine ehemaliger Navy Seal, hat seine Frau und eines seiner Kinder umgebracht, ihnen vorher die Nägel von Fingern und Zehen gerissen, bevor er sie offensichtlich kaltblütig hingerichtet hat. Von der Tochter fehlt jegliche Spur. Das Mysteriöse am Verbrechen ist nicht unbedingt das rätselhafte Motiv, sondern, dass der Täter seit Jahren als MIA, als missing in action geführt wurde. An Bord der Libra sollte er eigentlich seinem Land dienen, allein, die Libra und ihre gesamt Besatzung sind verschollen.

Um dies richtig einordnen zu können, sollte man wissen, dass die Nation unter Gott seit geraumer Zeit über den B-L Antrieb verfügt, und mit diesen durch das Quantenschaum-Makrofeld die Galaxie und die Zeit bereist. In die Vergangenheit kann man dabei nicht vorstoßen, wohl aber in eine der unendlichen vielen, möglichen Zukünfte des Muliversums. Und hier, in der Tiefenzeit, traf man auf Terminusse. Zunächst im Jahr 2666, bei späteren Reisen 2456 dann 2121 erblickt des Menschen Auge seiner Spezies Untergang. Die letzten Menschen werden gekreuzigt und geschunden aufgefunden, der Untergang kommt immer näher.

Auch Shannon zählte, nach ihrer Rekrutierung vom College weg zu den wackeren Frauen und Männern die von der Basis auf der Mondrückseite aus in die Welten des Alls und der Zeit aufbrachen. Allerdings büßte sie schon während der Ausbildung auf einer fremden Welt ihren Unterschenkel ein, und wurde zum NCIS versetzt. Weiterlesen

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Kevin Hearne: Überfallen

Der letzte Auftritt unseres Druiden lässt weiter auf sich warten. Zwar ist die Situation für Atticus O´Sullivan nicht eben rosig, sind doch so gut wie alle Götter der Pantheons auf die eine oder andere Art hinter ihm her, doch wie er dieses Mal beim geweissagten Armageddon seinen Kopf aus der Schlinge ziehen wird, ist und bleibt zunächst offen. Um die Zeit bis zum Erscheinen des Abschluss-Bandes des Zyklus´ nicht allzu lang werden zu lassen, legt der Verlag in vorliegendem Band neun Kurzgeschichten aus und um das Leben unseres Eisernen Druiden auf. Diese spielen zwischen den Romanbänden, und beleuchten zumeist auf faszinierende Art die Vergangenheit unseres Druiden.

Gleich in der ersten Erzählung rettet er zum Beispiel einige Schriftrollen mit magischen Sprüchen aus der damals noch existierenden Bibliothek von Alexandria – wobei die Schriften leider nicht ganz so unbewacht sind, wie erhofft – sprich, die altägyptischen Götter sind hinter Atticus her. Dass unser Druide in seinem mehr als eintausend Jahre währendem Leben auch berühmte Figuren kennen gelernt hat, ist klar. Dass er aber zusammen mit Shakespeare den Hexen bei ihrem magischen Treiben nachgestellt hat, gehört nicht zum allgemeinen Wissensgut. Weiterlesen

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Nina MacKay: Black Forest High: Ghostseer

Willkommen in der Welt der Geister – doch, fangen wir mal lieber am Anfang unserer Geschichte an. Seven hat wahrlich keine einfache Kindheit! Der Vater hat sich, kurz nachdem ihre Mutter mit ihrer jüngeren Schwester schwanger wurde verdrückt, danach wurde alles nur immer schlimmer. Sevens kleine Schwester wurde von einem Junkie ermordet, ihre Mutter nahm im Gerichtssaal blutige Rache und darf nun selbst ihre Tage hinter schwedischen Gardinen fristen. Seven zog daraufhin bei ihrer Tante in einem kleinen Kaff in Utah ein. Dass sie von Selbstmordgedanken heimgesucht wird ist angesichts ihres Leids verständlich, dass sie Geister sehen kann spricht nicht eben für ihre geistige Gesundheit.

Als sie erfährt, dass ihr Freund, ja so mit Küssen und so, neben ihr noch gleichzeitig mit anderen Schülerinnen rummacht, verliert sie vollends den Halt. Seit mehr als zwei Jahren versucht Remi, der Geist, sie davon zu überzeugen, aufgrund ihrer Begabung Geister sehen zu können, nach good old Germany umzuziehen. Hier, auf der Black Forst High, werden solche wie sie aus aller Welt ausgebildet und angeleitet. Jetzt ergreift sie die Chance, einfach wegzukommen – und zieht um. Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London 02: Die Nachthexe

London ist ein beliebter Ort für Russische Oligarchen, denen der Boden in Mütterlein Russland ein wenig zu heiß geworden ist. Sei es, dass der Geheimdienst hinter ihnen her ist, die Russen-Mafia oder das Finanzamt, Aufnahme finden sie mit ihren Millionen an Pfund, die auf britischen Konten lagern in der Hauptstadt an der Themse. Eines Tages wird die Tochter eines solchen Exil-Russen entführt. Die Mutter beharrt auch gegenüber der Polizei darauf, dass der Entführer nicht etwa, wie man annehmen könnte, ein geldgieriger Verbrecher gewesen sei, sondern, dass hinter dem Kidnapping ein Leshy, ein übernatürliches Wesen stecken würde.

Glücklich damit, den unbeliebten Fall ans Folly abtreten zu können, landen die Ermittlungen auf dem Schreibtisch von Constabler Peter Grant. Dass dieser eigentlich mit seiner Ausbildung und der Liaison mit der Flussgöttin Beverly mehr als genug um die Ohren hat, und nur zögerlich in die Gänge kommt hat Auswirkungen. Um ihn ein wenig anzuspornen, entführt die Russenmafia kurzerhand seinen Chef Nightingale. Was aber steckt hinter der Entführung, und wer mischt sich hier in die Ermittlungen von Grant ein? Weiterlesen

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Graham Masterton: Racheengel

Das organisierte Verbrechen greift auch in Cork, Irland immer mehr um sich. Womit ist das meiste Geld verdient? Erpressung, Drogenhandel – nein, das meiste Geld wird auch und gerade in Irland halb-legal mit Finanztransaktionen verdient. Was aber, wenn man keiner von den angesehenen Bankern in den Maßanzügen ist? Dann muss man in die Niederungen der menschlichen Obszönitäten hinab. Denn da rangiert der Menschenhandel und damit verbunden die Prostitution. Und dort kann man auch ohne Bankerausbildung viel Geld mit dem Leid unschuldiger entführter und missbrauchter Mädchen verdienen.

Die Staatsmacht, allen voran die Polizei steht dem Treiben der Clans in aller Regel hilflos gegenüber. Wenn sie einmal einen der Schuldigen verhaften, sind findige und hoch bezahlte Anwälte schnell zur Stelle, um den Angeklagten vor den natürlich immer ungerechtfertigten Anschuldigungen zu schützen und eine Verurteilung zu vermeiden. In Irland kommen die geschundenen Mädchen und Frauen in aller Regel aus Sierra Leone, Nigeria oder Somalia. Man nimmt ihnen die Pässe ab, macht sie vom Heroin abhängig und zwingt sie zur Prostitution. Doch auf den Straßen von Cork ist ein Rachenengel unterwegs. Eine junge, zauberhaft aussehende Frau ganz in schwarz stellt denjenigen nach, die der Staatsmacht immer wieder entgehen. Sie ist Ankläger, Jury und Richter zugleich – und sie ist die Rächerin derer, die sich selbst nicht helfen können. Weiterlesen

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Nicholas Eames: Könige der Finsternis

Sie galten einstmals als die Heldentruppe schlechthin. Wo immer und wann immer scheinbar unüberwindbare Bestien, Nekromanten, Zyklopen oder Zentauren auftauchten, rief man sie, und sie obsiegten. Immer und gegen alle Wahrscheinlichkeiten! Doch das ist lange, sehr sehr lange her. Jetzt sind sie alte Männer, haben sich zurückgezogen, wollen von dem ehemaligen Ruhm nichts mehr wissen. Clay Cooper, besser bekannt unter dem Namen die Langsame Hand, hat geheiratet, eine neunjährige Tochter und verdient seinen Sold als einer der Wache einer kleinen Ortschaft.

Als eines Tages sein alter Kumpel und Kampfesbruder Gabriel vorbeischaut, ahnt er schon, dass dies nichts Gutes bedeutet. Gabriels Tochter ist in der belagerten Stadt Castia verschollen. Gabriel will die alte, müde Truppe wieder zusammenbringen, um seine Tochter zu befreien oder zumindest würdevoll zu beerdigen. Ein Ansinnen, das der alternde Recke nicht von sich weisen kann, so gerne er dies auch täte. So schultern sie ein weiteres, ein letztes Mal Schild und Schwert, machen sich auf des Schusters Rappen auf den mehr als mühevollen und gefährlichen Weg durch den Herzwyld ins Unbekannte – die Queste hat sie wieder. Weiterlesen

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