Patricia Briggs: Alpha & Omega 06: Pfad der Wölfe

Der Marrok, Anführer aller Werwölfe in Amerika, entsendet drei seiner Besten um ein Rätsel zu lösen. Sein Sohn Charles, dessen Gefährtin, die Omega Anna und Tag, von dem Magie abperlt wie Wasser von einem Öltuch, machen sich nach Kalifornien auf. Im urwüchsigen Norden, inmitten einer Wildnis besitzt der Marrok seit Jahrzehnten Land, auf dem sich eine wilde Kolonie ausgebreitet hat, besser gesagt hatte. Hierher verschlug es menschliche Aussteiger, die nichts mehr mit der Zivilisation zu tun haben wollten, die es zurück zu ihren Wurzen zog.

Das Dorf ist verlassen, die Menschen verschwunden ausgerechnet hier, wo vor rund zwei Jahrhunderten ein magisches Übel mühsam in seine Schranken verwiesen, nie aber richtig besiegt worden war. Vor Ort angekommen stößt unser Triumvirat auf Spuren von Hexen, Göttern Wanderern und einem uralten Bösen, dem Sänger …

Über die Jahre hat Patricia Briggs mit ihren beiden, miteinander verzahnten Urban-Fantasy Reihen um die KFZ-Mechanikerin und Wer-Kojotin Mercy Thompson sowie die Werwölfe Alpha & Omega eine sehr eigenständige Schöpfung kreiert. Natürlich gibt es auch bei ihr Hexer, Vampire und Werwölfe – aber sie inkludiert immer auch Ungewöhnliches. Seien es die alt-irischen Fae, germanische Übernatürliche oder Walker, Naturgötter und Geister aus den indianischen Überlieferungen. Weiterlesen

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Tracy Wolff: Die Katmere Academy Chroniken 01: Crave – Liebe mich, wenn du dich traust

Sie wuchs auf der Sonnenseite des Lebens auf. Die Rede ist von Grace, ein Surfer-Girl aus San Diego, ein Mädchen an der Grenze zur Erwachsenen, die jäh und unerwartet aus ihrem Idyll gerissen wird. Ausgerechnet nach einem unnötigen Streit, nach harten, herausgeschrienen Worten, verunglücken ihre Eltern und lassen sie allein auf der Welt zurück. Einen Onkel hat sie, passenderweise Leiter eines elitären Internats in den Weiten Alaskas. Ihre Cousine holt sie, die bislang Schnee nur aus dem TV kannte, mit einem Schneemobil am Flughafen im Nirgendwo ab, dann geht es in die Wildnis.

Abseits jeglicher Zivilisation taucht dann das Internat auf. Ein Bau, der sie an die Schlösser und Burgen Europas erinnert, bestückt mit Gargoylen und im Inneren Schüler, die sie alle ablehnen. Vehement ablehnen, mal abgesehen von ihrer Cousine und dem Bad Boy der Schule. Gleich zu Beginn ihres Aufenthalts bekommt sie eine Warnung mit auf den Weg. Niemanden, aber wirklich Keinem zu trauen, sich immer eine Fluchtmöglichkeit suchen und offenhalten. Gleich in der ersten Nacht wollen zwei Mitschüler sie leichtbekleidet vor die Tür werfen – bei minus 20 Grad! Sie sollte die Warnung und den damit verbundenen Rat also besser beherzigen. Weiterlesen

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Brandon Sanderson: Der Ruf der Sterne 01: Skyward

Der Krieg gegen die Krell tobt schon lange. Einst dachte die Menschheit, man sei alleine im Universum, breitete sich in der Galaxis aus, besiedelte Planeten, gründete Kolonien. Das ist lange her. Man traf auf die Krell, eine Rasse, die anscheinend nichts besseres zu tun weiß, als Jagd auf Menschen zu machen. Die Piloten an Bord ihrer Jäger stehen dabei immer in vorderster Front gegen den Aggressor. Vor 85 Jahren stürzte eine bedrängte Flotte menschlicher Schiffe auf dem lebensfeindlichen und kargen Planeten Detrius ab. Die Überlebenden verstecken sich in tiefen Minenschächten, Katakomben und Höhlen.

Eine kleine, elitäre Gruppe Kampfpiloten sorgt für die Sicherheit der Kolonie. Die siebzehnjährige Spensa hat es nicht einfach. Ihr Vater, ein einst angesehener Pilot, soll vor zehn Jahren vor dem Feind geflohen und gestorben sein – ein Feigling. Dabei träumt Spensa von nichts Anderem, als Pilotin zu werden und die Kolonie zu schützen. Zusammen mit ihrem einzigen Freund – die meisten ihrer Mitschüler schneiden und mobben sie – bereitet sie sich auf die Prüfung für die Zulassung zur Ausbildung als Pilotin vor. Am Vorabend der Prüfung erfährt sie, dass sie, ganz egal wie sie abschneidet, aufgrund ihres Vaters nie zur Ausbildung zugelassen wird. Die Admiralin hat entschieden, bei der Müllabfuhr sind ja auch noch Ausbildungsplätze frei. Nur dem Eingreifen des einstigen Wingmans ihres Vaters verdankt sie, dass sie allen Widerständen zum Trotz, die Fliegerschule besuchen darf. Weiterlesen

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Jay Kristoff: Das Babel-Projekt 01: Lifelike

Es gab einmal eine Zeit, als man die Gegend, die heute nur mehr lebensfeindliche, verstrahlte Wüste ist, als Kaliforniern kannte. Inzwischen erinnert sich niemand mehr an den Namen, viel weniger noch, an das Land.

Seit dem großen Beben, dem Aufriss des Sankt Andreas Grabens und der verheerenden Explosion eines der Forschungsstandorte lebt es nicht nicht mehr wirklich gut hier. Eve hat dies seit frühester Kindheit gemerkt. Eines Nachts drang die Miliz in ihr Haus ein, erschoss erst und ohne jegliche Skrupel vor den Augen der Kinder die Eltern, dann kam ihr Bruder und ihre Schwestern an die Reihe. Auch ihr wurde eine Kugel in den Kopf gejagt – seitdem hat sie ein schwarzes Stahlauge, das ihr Großvater ihr besorgt hat. Zur Rettung ihres Opas vor dem, von der Radioaktivität verursachten Krebs braucht sie Arznei – etwas, die es nur gegen harte Währung gibt. So nimmt sie seit Monaten schon an Arenawettkämpfen teil und ist immerhin seit 8 Begegnungen ungeschlagen.

Dieses Mal aber geht etwas schief – ihr Gegner, ein gigantischer Roboter hat schon die Klaue erhoben um sie zu Mus zu zermatschen, als ihr ein Schrei entfährt – mit drastischen Folgen! Die Platinen ihres Gegners brennen durch – es gelingt ihr zu fliehen. Auf dem Heimweg begegnen ihr drei Drohnen, die von einem kleinen Helikopter angegriffen werden. Sie retten den abstürzenden Piloten, bringen den toll aussenden Jüngling, dem der weggerissene Arm scheinbar nicht viel ausmacht, in ihr Heim. Kurz danach klopft der Orden lautstark an – schließlich hat Eves Schrei bewiesen, dass sie verändert wurde – somit nach ihrer Doktrin kein Recht mehr auf Leben hat und ans Kreuz genagelt gehört. Weiterlesen

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Theodora Goss: Die außergewöhnlichen Abenteuer des Athena-Clubs 01: Der seltsame Fall der Alchemistentochter

Willkommen im Elisabethanischen London. Hier, inmitten des Empires, lebt es sich, für Damen vom Rang, normalerweise recht gut. Man residiert in einem der angesehenen Viertel der Stadt, die täglichen Aufgaben werden von Bediensteten übernommen, die Dame von Welt ergeht sich in Tee-Kränzchen, Bällen und vielleicht flaniert man einmal auch durch einen der für die Oberschicht reservierten Parks. Doch wehe, wenn das Geld ausgeht, man die soziale Leiter herunterpurzelt.

Dies ist die Geschichte von Mary Jekyll, der eben dies widerfährt. Nach dem Tod ihres Vaters, eines Gelehrten, leben sie und ihre Mutter von der Alimente ihres Großvaters – das Vermögen des Verblichenen ist verschwunden. Als ihre Mutter dahinsiecht und schließlich stirbt, versiegt auch diese, magere Einnahmequelle. Mary entlässt die Angestellten, findet ein geheimes Sparbuch von dem eine ihr Unbekannte in einem Kloster unterhalten wird. Bei ihren Nachforschungen, wer dies ist, begegnet sie Sherlock Holmes und Dr. Watson, die gerade die Morde an leichten Mädchen untersuchen. Schnell wird deutlich, dass beide Ermittlungen zusammenhängen, kommen die Opfer doch allesamt aus dem Kloster, in dem auch Mr Hydes ungestüme Tochter, Diana vom Geld Jekylls zehrt. Dass diese Mary als ihre Schwester bezeichnet ist abwegig – oder? Weiterlesen

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Sonja Rüther: Feuertaufe 01: Geistkrieger

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der ein wesentlicher Teil der Menschheit im Einklang mit der Natur lebt. Das soll aber beileibe nicht heißen, dass man dort auf die Technik verzichten würde. Doch man hat darauf geachtet, die Technik umweltverträglich zu entwickeln, immer wieder erfolgreich technische Innovationen mit der Natur zu verbinden. Eine solche Zivilisation hat naturgemäß einen ganz anderen Zugang zur astralen Ebene des Daseins.

Willkommen also in Nordamerika, einem Kontinent aber, der mit dem, was wir von den USA, Kanada und Mexiko kennen nichts gemein hat. Seitdem die Wikinger vor Jahrhunderten dort siedelten und Friedensläufer die Warnungen vor dem angreifenden weißen Mann unter den Stämmen verbreiteten, haben die Powtankaner es nicht nur verstanden, die Europäer an der Eroberung der Neuen Welt zu hindern, auch der technologische Vorsprung ihrer grünen Erfindungen hat dafür gesorgt, dass die vereinten Länder der Stämme als gelobtes Land für Kasketen und Wasicun herauskristallisiert haben.

Der Schotte Finnley war in seiner Heimat einer der besten Personenschützer des Landes. Dass er sich während eines Einsatzes in seine Schutzbefohlene, Tochter eines der einflussreichsten Klans der Ureinwohner verliebte und ihr in ihre Heimat folgte erweist sich als problematisch. Um vom Klan, vom einflussreichen Vater seiner Geliebten akzeptiert zu werden, braucht er einen Beruf. Weiterlesen

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Genevieve Cogman: Die Bibliothekare 07: Das geheime Gewölbe

Irene Winter, immerhin Agentin der Bibliothek und das fett geschrieben, hat sich in ihrem Leben schon Meriten verdient, Freunde gefunden und leider auch so einige Feinde zurückgelassen. Zu Letzteren zählen das Elfen-Ehepaar Lord und Lady Guantes sowie der ehemalige Bibliothekar Alberich. Nun, zumindest der Lord hat sich, Dank eines scharfen Messers im Leib wohl als Bedrohung erledigt, auch von Alberich hat man, angesichts der Tatsache, dass ihn Irene in seiner brennenden Bibliothek eingeschlossen zurückgelassen hat nichts mehr gehört. Die rachsüchtige Lady ist verschollen.

Inzwischen ist Irene so nebenbei Ausbilderin einer jungen Elfe, die unbedingt Bibliothekarin werden möchte und zuständig dafür, dass der mühsam ausgehandelte, brüchige Frieden zwischen Elfen und Drachen eingehalten wird. Da kommt es nicht wirklich geschickt, dass sie und ihre Freunde in der Welt, für deren Beaufsichtigung sie eingeteilt wurde, zum Ziel diverser Mordanschläge werden. Irgend Jemand, ein neues Verbrecher-Mastermind wie ihr Freund, der Detektiv Vale meint, hat sie, ihren Drachenliebhaber Kai, den Detektiv Val und ihre Azubine ins Visier genommen. Die Einschläge kommen immer näher, die Hinweise verdichten sich, dass lang besiegt geglaubte, ja getötete Feinde wieder von sich Reden machen … Weiterlesen

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K.J. Parker: Sechzehn Wege, eine befestigte Stadt zu verteidigen

Das Glück war mir Zeit meines Lebens hold. Nicht, dass ich nicht so einiges zu überstehen hatte, doch ingesamt kann ich mich wirklich nicht beklagen. Gestatten, dass ich mich vorstelle? Orhan der Name, Sohn des Siyyah Doctus Felix Praelarissimus. Als ich sieben Jahre alt war, wurden meine Eltern bei einem Überfall ermordet, ich geriet in Sklaverei. Glücklicherweise – ich erwähnte meine Fortune bereits, oder? – lernte ich dann das Zimmerhandwerk, konnte ganz gut mit Säge und Hobel umgehen. Als die kaiserliche Armee meine Sklavenhalter überfiel, nahm sie mit diesen auch mich gefangen. Tischler kann man immer gebrauchen, ergo erhielt ich als Milchgesicht die Staatsbürgerschaft, und wurde dem Ingenieurkorps zugeteilt. Dann begann mein kometenhafter Aufstieg. Das hatte man noch nicht gesehen im von den blau-häutigen Robur geführten Reich – ein Milchgesicht als Regimentschef der Ingenieure!

Als eine fremde Macht meine Stadt überfällt, geschickterweise, das muss ich ihnen schon zugestehen, vorher alle Soldaten ausser Gefecht setzt – so wie in töten, massakrieren, abschlachten – komme ich gerade von einem Brückenbau irgendwo im Nirgendwo zurück. Der Kaiser liegt mit einem Schlaganfall darnieder, der Einzige, der von der Armee noch übrig ist, bin – ich? Also frischauf, nichts wie weg – denken sie jetzt. Da ich aber meinen Feinden viel verdanke – siehe oben – entschließe ich mich lieber dafür, die Stadt zu verteidigen. Fünfzehn Wege eine befestigte Stadt zu verteidigen gibt es – ich weiß, dass es so nicht funktioniert. Also muss ein neuer, ein sechzehnter Weg her. Also die beiden Gilden an den Tisch geholt und in den Widerstand eingebunden. Weiterlesen

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Naomi Novik: Scholomance 02: Der letzte Absolvent

Willkommen in Scholomance – oder sollte ich vielleicht treffender sagen, willkommen in der Hölle? Eigentlich war die Idee ja wirklich gut – sorgfältig durchdacht, geplant, ausgeführt – alles perfekt. Doch sie kennen das vielleicht, wenn man meint, alles bedacht zu haben, wirklich perfekte Arbeit abgeliefert zu haben, dann gibt es ein kleines Ding und das ganze schöne Kartenhaus bricht über einem zusammen.

Ich bin El, eigentlich Galadriel, und gehe auf das magische Internat Scholomance. MeinVater starb, als er seine schwangere Frau, meine Mutter, beim Verlassen der Magierschule rettete, nach meiner Geburt bekam ich von meiner Großmutter väterlicherseits eine mehr als finstere Prophezeiung mit auf den Weg – von Wegen, aus mir würde eine Weltenzerstörerin – und wuchs in der Hippie-Kommune meiner Mutter mehr geduldet, als geliebt auf. Jetzt bin ich also in meinem letzten Jahr an der Magierschule ohne Lehrer, ohne Ferien und ohne Dates – schließlich sind wir alle nur mit einem beschäftigt – zu überleben. Die Mals – magische Bestien – lauern überall auf uns, nur die Taffsten von uns, die Brutalsten, die mit den besten Verbindungen werden es durch die Tore der Schule in die Freiheit schaffen, die anderen werden sterben. Sterben wie in Tot, grausam und brutal zerfleischt, gefoltert, aufgefressen – können sie sich ein Bild machen, was ich meine? Weiterlesen

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Markus Heitz: Die Rückkehr der Zwerge 1

Hunderte Zyklen sind im Geborgenen Land vergangen. Die Zwerge leben, nachdem sie ihre Heimat, die tiefen Stollen inmitten des majestätischen Gebirges zwangsweise verlassen mussten, in der Stadt Malleniaswacht. Alle paar Monate ziehen Traditionalisten und Schatzsucher in Richtung des Flusses, spülen die Schneeschmelze oder massive Regenfälle doch Zeugnisse vergangenes Zwergenkunst aus der alten Heimat an die Ufer des Flusses. Dass es dabei immer wieder einmal zu Zusammenstößen mit Menschen kommt, daran ist Zwerg gewohnt. Dann aber greifen Orks an, Wesen, die nach wie vor in den zerstörten Hallen, den beschädigten Tunnel-und Stollensystemen und den Befestigungen des Gebirges leben. Ist ein Leben im Gebirge etwa doch noch möglich?

Einer derer, die die Vergangenheit hoch halten, die auf der Suche nach Überbleibseln einstiger Größe und Kunstfertigkeit sind, ist der Zwerg und Gemmenschnitzer Goïmron. Er verehrt insbesondere den seit Jahrhunderten verschollenen Tungdil Goldhand. Als er eines Tages auf eine alte Kladde stößt, ahnt er noch nicht, dass sein Leben – nun interessant werden wird. Das Buch, das handschriftlich auf Zwergisch verfasst wurde, stammt von keinem Anderen, als seinem Idol. Mehr noch, die Eintragungen beweisen, dass Tungdil offensichtlich vor kurzer Zeit noch unter den Lebenden geweilt haben muss. Weiterlesen

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