Gregor Wolf: Etzel Zauderkern und die Macht der Wünsche

Etzel Zauderkern wächst weit ab vom Hof auf einer kleinen Burg als Lehrling des örtlichen Zauberers auf. Dass er lange noch nicht wirklich zaubern kann, das weiß er, doch in seinen Gedanken – ja, da versetzt er Berge, jagt die Schurken und rettet das Königreich. Soweit zu seinen Tagträumen, als er eines Tages im nahen Wald, auf der Suche nach heilsamen Kräutern, einen panischen Hilferuf hört. Eigentlich will er nichts mehr, als seine Beine in die Hand nehmen und in die Sicherheit der Burg flüchten, doch einem Menschen in Not nicht beizustehen, das kommt für ihn nicht in Frage.

Auf einer Lichtung stößt er auf einen Boten der Königin und drei Schurken, die diesem seine Nachricht gewaltsam abnehmen wollen. Nicht, dass er wirkliches Heldenmaterial wäre, doch sein Temperament geht mit ihm durch. Er mischt sich ein, verhilft dem Boten zur Flucht und bringt den jungen, schwer verwundeten Mann in die Burg. Die Botschaft – so kurz wie erschreckend: Die Königin liegt mit einer tödlichen Krankheit darnieder und bittet den Meisterheiler um Hilfe. Dass dieser selbst ernsthaft erkrankt ist, führt dazu, dass er Etzel an seiner Statt aussendet, der Königin zu Hilfe zu eilen. Weiterlesen

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Christian von Aster: Bromley: (K)ein Agentenroman

Wir begegnen Bromley das erste Mal im Marodia Hotel in Kirgisien, einer Nobelabsteige, in der vornehmlich Agenten aus aller Welt logieren und die sich auf die ganz besonderen Ansprüche der Gäste eingestellt hat.

Er weiß, dass er ihn eine Falle erwartet – die laszive Frau im engen Kleid ihm gegenüber macht ihm ein fast unwiderstehliches Angebot – sie zahlt gut, als Dreingabe würde auch noch eine unvergessliche Nacht herausspringen – allein, es kommt anders. Die Lounge wird überfallen, so mancher feindliche Agent stößt seinen letzten Atemzug aus. Das Besondere – natürlich gilt der Anschlag Bromley – sind die Täter. Eine Revolverheldin, ein Pirat und ein Barbar direkt aus einem Sandalenfilm begleiten und unterstützten durch Schlagtots mit Hauern im Gesicht. Hoppala, was ist das denn?

Des Rätsels Lösung – Ein Anschlag von Figuren aus billigen, schlecht geschriebenen Romanen, die sich des Protagonisten und des Autors bemächtigen wollen. Etwas, was so gar nicht nach Bromleys Gusto ist … Weiterlesen

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Gesa Schwartz: Ash und die Welt der Schatten

Neben dem, was die Menschen als Realität begreifen, existiert eine weitere Ebene. In dieser Welt leben sie – die magischen Gestalten, Vampire, Werwölfe, Elfen, Nachtalben und Schatten.

Einst, vor Generationen befruchteten sich beide Welten, lebten in friedlicher Co-Existenz. Mittlerweile haben die Menschen dank ihrer Sucht nach Reichtum und persönliche Erfüllung die Parallelwelt vergessen – und, geht man nach der Königin der Schattenwelt, ist dies auch gut so. Ein paar wenige Menschen wissen noch um die Welt der Träume, haben sich als Gilde der Jäger zusammengefunden und wachen darüber, dass die gefährlichsten Bestien verfolgt und vertrieben werden. Einst waren Lucys Eltern die berühmtesten Jäger. Dann wurde ihre Mutter in der Schattenwelt getötet, ihr Vater zog sich vom Orden zurück.

Eines Nachts hört die 12-Jährige aus dem Keller Lärm. Als sie nachschaut, ist ihr Vater spurlos verschwunden, die Hinweise deuten auf die Schattenwelt. Als sie auf der verzweifelten Suche nach ihrem Vater das Tor zur Schattenwelt durchqueren will, begegnet sie Ash, einem Schatten, Bestienbezwinger und Traumräuber. Ein Renegat, einst einer der erfolgreichsten Jäger in Diensten der Königin, darbt er nun an einer Wunde, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Er ist, wie so manche der Wesen der Traumwelt, verletzt, wird immer schwächer. Weiterlesen

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James Corey: Leviathan fällt

Die Crew der Rosinante hat schon einiges überstanden. Es begann damit, dass Kapitän Holder und seine Mannschaft den sich anbahnenden Krieg zwischen Gürtlern, dem Mars und der Erde zu verhindern suchten, dann stieß die Menschheit auf das Protomolekül. Seitdem ist nichts mehr, wie es vorher war.

Das Protomolekül eröffnete mit einem Schlag, nun nennen wir es beim Namen, mit dem Torsystem der vor Äonen verschollenen Schöpfer, den Weg in die Galaxis. Plötzlich war sie da, die Chance auf ein neues Glück. Fremde Sonnensysteme, paradiesische Planeten, Bodenschätze zuhauf – allen Versuchen, das Torsystem unter Kontrolle, die Expansion geregelt ablaufen zu lassen, war kein Glück beschieden. Hochkonsul Duarte gründete auf Laconia sein Laconisches Reich. Mit Hilfe der technischen Errungenschaften der Torbauer hat er sich zum körperlich unsterblichen Diktator über die Menschheit aufgeschwungen, selbst die Erde musste vor seiner militärisch-technischen Überlegenheit im wahrsten Sinne des Wortes die Waffen strecken.

James Holden floh später, begleitet von Duartes Tochter von Larconia. Dass der Diktator zeitweilig als geistig umnachtetes Wesen vor sich hinvegetierte, wusste kaum jemand. Dann plötzlich und unerwartet wacht Duarte wieder auf. Weiterlesen

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James Corey: Das Protomolekül

The Expanse – was heute Viele nur durch die kongeniale Verfilmung fürs TV kennen, das begeisterte mich schon gleich nach der Publikation. Hier erhoben zwei Verfasser (Ty Frank & Daniel Abraham verbergen sich hinter dem Pseudonym James Corey) gemeinsam ihre Stimme, führten die etwas darbende Science Fiction zu neuen, sehr realistisch gezeichneten Ufern.

Kein Wunder, dass die Bücher jenseits wie diesseits des Atlantiks schnell Kultstatus erreichten und die Bestsellerlisten stürmten. Das Lektorat bei Heyne erkannte das Potenzial der Reihe um die Crew der Rosinante und sicherte sich die deutschsprachigen Rechte.

Erst später kam es dann aufgrund der Erfolge der Reihe auf dem internationalen Buchmarkt zur Verfilmung, die gerade auch für eine SF-Serie neue Maßstäbe setzte. Nicht länger ging es immer chemisch rein zu, wirkten die Raumschiffe wie geleckt, hier bekam man Raumfahrzeuge zu Gesicht, die alt, ramponiert und störanfällig waren, verelendete Raumfahrer und große Konflikte, die ihre Auswirkungen bis in die Niederungen der jeweiligen Gesellschaft zeigten. Und auch die verschiedenen handlungsrelevanten Parteien – Erde, ehemalige Mars-Kolonie und die Gürtler – wurden jeweils in sich überzeugend differenziert dargestellt. Weiterlesen

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Dean Koontz: The Other Emily – Die Doppelgängerin

Zehn Jahre ist es nun her, dass sich das Leben des Bestsellerautors David Thorne von heute auf morgen dramatisch verändert hat. Fünf glückliche Jahre verbrachte der Autor mit seiner großen Liebe – bis diese eines Nachts von einem Besuch bei der Freundin nicht zurückkehrte. Das Auto fand man auf einem Parkplatz an der Küstenstraße Kaliforniens, das Portemonnaie unberührt im Wagen. Ein Serienkiller wurde auch für diese Tat verantwortlich gemacht – ein Mörder, den der Autor jeden Monat monetär unterstützt und immer wieder im Knast besucht. Er will erfahren, ob seine Geliebte wirklich unter den nie gefundenen Opfern des Killers war, um vielleicht das leere Grab mit einer Leiche füllen und endlich mit dem Verlust abschließen zu können.

Eines Tages begegnet er einer Frau, die exakt aussieht wie seine verschollene Freundin. Bilderkennungssoftware bestätigt die Übereinstimmung, ihr Background ist gefaket – wer ist die Unbekannte, die äußerlich, wie vom Verhalten her eine solch frappierende Ähnlichkeit, nein Übereinstimmung mit der mutmaßlich Getöteten aufweist und die sich ihm als Attentäterin vorstellt? Die Suche nach Antworten führt Throne auf die Spur weiterer Menschen, die obzwar unzweifelhaft tot, höchst lebendig unter uns wandeln … Weiterlesen

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Meike Stoverock: Das Strahlen des Herrn Helios – Ein Fall für Skarabäus Lampe

Verbrechen gibt es überall. Auch in einer Gesellschaft, in der die Tiere die Zivilisation beherrschen, passieren Diebstähle, Erpressungen, ja Morde. Gefragt ist dann die Polizei, die ihre Ermittler hauptsächlich bei den Hunden rekrutiert. Deren Geruchssinn hat schon so manchen Täter überführt. Nur, geschickte Verbrecher wissen diese auch für sich zu nutzen. Man kann selbst die beste Spürnase auf die falsche Fährte locken und dann einen Unschuldigen der Tat bezichtigen.

Da kommt er dann ins Spiel. Die Rede ist natürlich, Sie ahnen es alle, von Skarabäus Lampe, seines Zeichens Hase und Hobby-Entomologe.

Schon so manches Mal hat er im Auftrag eines findigen Fisches, der sich als Anwalt aussichtsloser Fälle einen Namen gemacht hat, den Schuldigen doch noch auf die Anklagebank bringen können. Nun gibt es einen neues Fall – einen Mord in einem Wanderzirkus. Der Direktor wurde gemeuchelt und dies just, als er den Zirkus verkaufen wollte. Ein Tatmotiv haben viele der Artisten, doch wer hat die Tat nun wirklich begangen, für die ein Unschuldiger zunächst hinter Gittern sitzt? Weiterlesen

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Matthew Reilly: Die sechs heiligen Steine

2008 im zu Ullstein gehörenden List-Verlag unter dem Titel „Die Macht der sechs Steine“ bei uns erstveröffentlicht, präsentiert sich mit vorliegendem Roman der zweite von vier inhaltlich zusammenhängenden, aufeinander aufbauenden Jack-West-Abenteuer dem Leser. Von Michael Krug fachkundig und passend neu ins Deutsche übertragen, erwartet den Rezipienten, neben den Reilly-typischen ausufernden Kampfszenen, mehr und mehr die Jagd nach historischen Quellen und übernatürlichen Rätseln. Auf der Suche nach dem Schlussstein der Cheops-Pyramide mussten unser Held und seine Verbündeten die sieben antiken Weltwunder wiederentdecken, um eine periodisch alle 15.000 Jahre wiederkehrende Flutkatastrophe aufzuhalten.

Seit dem erfolgreichen Abschluss dieser Mission stehen Australien und dessen Bewohner unter einem besonderen Schutz. Keiner der im Irak stationierten australischen Soldaten kam ums Leben, dann aber wird ein Ritual zelebriert, das den eigentlich tausendjährigen Schutz aufhebt. Damit noch nicht genug, droht alles Leben auf Erden vom dunklen Zwilling unserer Sonne ausgelöscht zu werden. Nur die erfolgreiche Suche nach den sechs diamantenen Säulen, die eine uralte Maschine steuern, kann diese neue Katastrophe aufhalten. Weiterlesen

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Robert Asprin: Dämonen-Reihe 03: Ein Dämon auf Abwegen

Nun, eigentlich ist das ja etwas wirklich Schönes, für einen Freund ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Sie haben das Wörtchen eigentlich bemerkt? Das bezog sich auf die Tatsache, dass ich ein Präsent für einen Dämon brauche – Dämon wie in Dimensionsreisender, Dämon wie in meinem Mentor und Lehrer, dem Perverser Aahz. Das sollte für einen Zauberer trotzdem eigentlich nicht schwierig sein – Konjunktiv, Sie haben aufgepasst?

Tja, zwar bin ich inzwischen Hofmagier in einem veritablen Königreich, doch an der Tatsache, dass ich kaum einen Zauberspruch wirklich beherrsche, führt kein Weg vorbei. Aahz, mein Meister sollte mir das Zaubern eigentlich beibringen, kümmert sich aber lieber um das, was Dämonen am meisten schätzen – Geld scheffeln nämlich. Dass er auf seine eigenen Kräfte nicht zurückgreifen kann, ist dumm, hält ihn aber nicht davon ab, ein Vermögen zu ergaunern.

Zurück zu mir – ich bin mit einer Freundin, ja eine frühere, sehr erfolgreiche Attentäterin, auf Shopping-Tour durch eine andere Dimension – Geschenk für Aahz – schon vergessen? Natürlich geht fast alles schief, ich muss meine Begleiterin in Gefangenschaft zurücklassen und darf nun eine Befreiungsmission organisieren – und das Geschenk nehmen wir natürlich, allen Widerständen zum Trotz auch mit … Weiterlesen

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T. S. Orgel: Die Schattensammlerin: Dichter und Dämonen

Wir schreiben das Jahr 1830. Zu Frankfurt am Main zelebriert man Karneval. Die Fahrenden sind zu Gast in der Stadt, überall wird feucht-fröhlich gefeiert. Dies gilt auch im vor kurzem eröffneten Kulturinstitut, dem viele Honoratioren ihre Sammlungsstücke zur Aufbewahrung und Ausstellung leihweise überlassen haben. Die junge Millicent Wohl hat hier eine Anstellung gefunden. Die aufgeweckte Frau dient als Mädchen für alles – und hat, aufgrund des Maskenballs für die Gönner des Hauses und die Angesehensten der Stadt, alle Hände voll zu tun. Dass sie dabei einem Überfall, bei dem eine Leihgabe entwendet wird, beiwohnt, erweist sich als schicksalsträchtig. Sowohl der Besitzer des entwendeten Artefakts, als auch der Dieb heften sich auf ihre Fersen.

Vorhang auf für einen der ganz großen Dichterfürsten unseres Landes. Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe hat dem Institut den Schädel eines alten Freundes, eines gewissen, nicht ganz unbekannten Dichters, nämlich Friedrich Schillers als Leihgabe überlassen. Nun wurde ausgerechnet dieser Schädel, der in Weimar bereits einmal im Zentrum einer dunklen Beschwörung stand, entwendet. Zusammen mit einem höchst skandalträchtigen Angestellten Goethes macht die junge Frau sich auf, das Verbrechen zu lösen – und gerät dabei in Kontakt mit dem Übernatürlichen und in existenzielle Gefahr …. Weiterlesen

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