Derek Landy: Skulduggery Pleasant 12: Wahnsinn

Walküre Unruh ist erwachsen geworden. Mit mittlerweile stolzen 25 Lenzen auf dem nicht vorhandenen Buckel zählt sie unter den Magiern zu einer bekannten und gefürchteten Größe. Zusammen mit ihrem Mentor, den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant wurde sie als Schlichter berufen und ist niemand mehr für ihre Handlungen verantwortlich. Sie ermitteln, ohne fesselnde Vorschriften oder Vorgesetzte – und, wie zu erwarten war, gibt es nach wie vor, eigentlich sogar mehr als früher, jede Menge Bösewichte, die sie auf Trab halten.

Daneben hat sie noch ein Problem, das nach einer Lösung schreit. Die Seele ihrer kleinen Schwester wurde im ultimativen Kampf um das Schicksal der Welt zerbrochen – zwei der Teile gilt es zu finden um das Kind wieder vollständig zu machen. Dass sie dabei den streng geheimen Ort eines magischen Irrenhauses offenbaren muss, sei es drum, das Wohl ihrer Schwester ist es ihr wert, sich mit den Sanktuarium anzulegen.

Unterdessen plant Abyssinia einen Krieg zu entfesseln – sie will die Existenz der Zauberer den Menschen offenbaren und mit Hilfe ihres Verbündeten, des skrupellosen amerikanischen Präsidenten, den Konflikt schüren – egal wie viele Opfer die Auseinandersetzung kosten mag. Ausgerechnet Omen Darkly, untalentierter, ja unfähiger Zauberer-Schüler stellt sich dem Vorhaben in den Weg. Dass zudem Darquise in einer der Universen der Gesichtslosen gesucht und gefunden wird, verspricht auch nichts wirklich Gutes … Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Christopher Paolini: Die Gabel, die Hexe und der Wurm: Geschichten aus Alagaësia

Es ist schon einige Zeit her, dass wir Christopher Poalini ins High-Fntasy-Abenteuer folgen durften. Ich erinnere mich noch gut an den Hype, den der Verlag auf der Buchmesse anlässlich der Publikation des ersten Bandes auslöste. Begleitende Merchandise-Artikel, großformatige Werbeplakate, man traute dem Text und Autor zu, an die Erfolge einer J. K. Rowling anzuknüpfen. Wenig verwunderlich, dass auch Hollywood auf den fahrenden Zug aufsprang und den ersten Band verfilmte – auf die weiteren cineastischen Fortsetzungen wartet man aber nach wie vor vergebens.

Anders, als auf der großen Leinwand ging das Kalkül der Herausgeber im Printbereich auf. Paolini eroberte mit den vier Eragon Bänden weltweit die Bestsellerlisten, die Fans waren begeistert und stürmten die Buchhandlungen. Nach vier voluminösen Bänden war die Geschichte um einen Helden, seinen Drachen, um Zwerge und Elfen in sich rund erzählt und zu einem befriedigenden Abschluss gebracht.

Danach blieb es lange ruhig um Christopher Paolini. Man hörte, bis zur Publikation des vorliegenden Buches, nichts mehr von dem Autor was bedauerlich war, denn erzählen konnte und kann er. Nun also entführt er einmal mehr in seine bekannte Welt. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Daniel O’Malley: Codename Blade – Die übernatürlichen Fälle der Agentin Clements

Das Empire ist in Gefahr. Nun könnte man ja meinen, dass das Britische Weltreich in seiner langen, wechselvollen Historie schon so manches überstanden hat – den Verlust der Kolonien, das Frauenwahlrecht, den Terror der IRA, die EU und die Eiserne Lady – doch seit Jahrhunderten wartet eine größere Gefahr darauf, die Bollwerke des Empires zu stürzen. Übernatürliche Wesen, Bedrohungen und Gefahren suchen die große Insel in der Nordsee heim und bedrohen die Kultur, die ihren Bürgern die Pubs, das Pferde- und Windhundrennen, Kricket und die Clubs beschert hat.

Zum Glück gibt es da eine natürlich höchst geheime Regierungsgesellschaft, Checquy genannt, die sich um die Gefahren kümmert. Seit ihrer Gründung requirieren sie Kinder, die besondere, man könnte getrost übernatürliche Talente offenbaren für sich und schulen sie im Kampf gegen das Böse.

Schon einmal, 1677, mussten diese mit letztem Einsatz auf der Isle of Wight einen Angriff der Belgier zurückgeschlagen. Belgien ist, wie man weiß, ein kleine Nation, die uns Kalorienbomben in Form von Pralinen und Pommes Frittes beschert hat. Was kaum Jemand ahnt ist, dass ausgerechnet in Belgien die Züchter, sie selbst bezeichnen sich als Broederschap, gegründet wurden. Eigentlich forschten die Wissenschaftler nur am ewigen körperlichen Leben – das Ziel haben sie, wie das Meiste, was sie sich vornehmen erreicht – inzwischen rüsten sie Menschen mittels Operationen so auf, dass aus diesen unbezwingbare Krieger werden. Die Chacquy rekrutiert sich aus übernatürlich Begabten, die Broederschap aus Menschen, die technisch-operativ verändert wurden – so kann man das getrost und knapp zusammenfassen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Genevieve Cogman: Die Bibliothekare 05: Das tödliche Wort

Irene Winter ist Bibliothekarin. Nun haben wir, wenn wir das Wort Bibliothekarin hören, ein bestimmtes Bild im Kopf. Eine graue Maus mit großer Brille, eher unauffällig und introvertiert, zurückhaltend und ja ich weiß, ein Klischee aber in aller Regel auch unattraktiv. Eine unabhängig vom biologischen Alter alte Jungfer, die ihre Erfüllung zwischen den Zeilen ihrer Lektüre findet.

Kommen wir zurück zu Irene Winter – unserer Bibliothekarin, der wir bereits zum fünften Mal ins Abenteuer folgen. Sie ist so ziemlich, nein eigentlich in Tuto das Gegenteil von dem, was man sich unter einer Bibliothekarin vorstellt. Attraktiv, mutig, anpackend, risikofreudig und wehrhaft, das wären so die ersten Adjektive, die mir da in den Sinn kommen. Dass sie der Bibliothek angehört, einer Institution, die über alle Welten des Multiversums hinweg seltene Bücher sichert, ja man könnte zutreffenderweise auch stiehlt sagen, dass sie als Agentin in diese Welten reist, mit ihrer Sprache belebte wie unbelebte Gegenstände beeinflussen kann und sich auch schon mit Drachen und Elfen angelegt hat, ist bekannt. Dabei hat sie ihren ehemaligen Auszubildenden, einen Prinzen der Drachen, als Liebhaber erkoren, wird von Elfenprinzen angemacht, von Drachen wie Elfen verfolgt, bedrängt, ja tätlich angegriffen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Andreas Brandhorst: Das Netz der Sterne

Die Welt in einer fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich, auch Dank der Erfindung des überlichtschnellen Reisens durch den Interkosmika Konzern in der Galaxis ausgebreitet. Auf anderes, intelligentes Leben ist man dabei nicht gestoßen, demokratische Regierungsformen wurden schon früh abgeschafft. Es regiert der schnöde Mammon in Gestalt von Interkosmika.

Die Velazcas gehörten einst zu den großen bedeutenden und einflussreichen Familien auf Rosengarten im Joumis-System. Inzwischen aber stehen sie mit 37 Millionen Debitpunkten bei Interkosmika in der Kreide. Anita Velazcas wollte durch einen jahrzehntelangen Dienst die Schulden tilgen, allein, sie hat ihren Dienstbereich unerlaubt verlassen und ist abtrünnig geworden. Interkosmika nimmt deshalb ihre Schwester Tess, die sich just zur Musikakademie auf Harmonie Ophiuchus aufmachen wollte um dort Gesang zu studieren, in Haftung. Statt der eigentlich 20 Dienstjahre reduziert Tess, die von ihrem Verlobten Sinclair begleitet wird, die Dienstzeit auf 5 Jahre indem sie sich bereit erklärt, als Kartographin neue Routen durch den Hyperraum zu erkunden – eine Tätigkeit, von der die meisten Kartographen nicht lebend zurückkommen.

Es kommt, wie es kommen muss – Tess und ihre beiden Begleiter havarieren abseits ihrer vorgesehenen Route und machen unliebsame, ja desaströse Bekanntschaft mit einem früheren Erdenraumschiff, das mit seiner einst tiefgefrorene Fracht weit vom Kurs abgekommen ist – und sie finden auf dem Planeten ein fremdes Raumschiff. Dass Tess eine besondere Verbindung zu dem Alien-Schiff hat, offenbart sich bald. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Mike Brooks: Keiko 02: Dark Sky

Captain Drift und die Crew der Keiko hat sich etwas Erholung und Vergnügen verdient. Auf einem der berühmtesten Kasinoplaneten der Galaxis lässt es sich mega-gut relaxen – bis Drift einmal mehr ein Angebot bekommt. Der Mann, der an der Spitze des Planeten steht bietet ihm und seine Crew seine Freundschaft und Hilfe an. Dafür müssen sie nur kurz zu einem Bergbauplaneten mit einem Minenkomplex der Red-Star Föderation fliegen und dort vom Geheimagenten des Oligarchen eine vertrauliche Information abholen.

Eigentlich ein wirklich einfacher Auftrag, sollte man meinen. Wenn, ja wenn da nicht ein Planetensturm der Extraklasse, ein Bürgerkrieg und ein alter Rivale Drifts darauf warten würden, der Keiko-Crew einen Strich durch die Rechnung zu machen. Und plötzlich finden sich die Raumfahrer auf verfeindete Seiten im Konflikt wider. Sie alle wollen nur dafür sorgen, heil wieder vom Planeten runterzukommen, doch vorher müssen sie die Revolution überstehen …

Wie schon im Auftakt des Zweiteilers besticht der Plot erneut durch jede Menge unerwarteter Wendungen, aberwitzigen Figuren und munteren Dialogen. Dabei will der Autor vor allem Eines – seine Leser spannend unterhalten. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Mike Brooks: Keiko 01: Dark Run

Tja, es ist schon eine Krux. Da hat man sich als ehrbarer Raumpirat in Diensten des Europäischen Commonwealth einen Leumund erarbeitet, dann lässt der Führungsminister mir nichts, dir nichts ein paar Millionen verschwinden, wir vom Haus und Hof gejagt, und man selbst ist seinen Job gleich mit los. Also flugs die Identität gewechselt, von den einstigen Prisen ein Transport-Raumschiff gekauft und fürderhin einen auf ehrlich machen. Transportunternehmer statt Pirat, nun, so ganz funktioniert das für Ichabod Drift, der Kapitän der Keiko nicht, so dass er und seine bunt zusammengewürfelte Crew sich mehr und mehr auf Dark Runs, deutlicher gesagt, Schmuggel verlegen.

Dann bekommt Drift ein Angebot, das er nicht ablehnen kann – Zweihunderttausend, damit könnte man sich zur Ruhe setzen, alle Schulden bezahlen und die Keiko generalüberholen. Da können die Alarmsirenen noch so losheulen, zumal ausgerechnet der geschasste Minister hinter dem Angebot steht, das Geld winkt und scheint leicht verdient zu sein. Zumal Drift auch noch, quasi als zusätzliche Motivation, erpresst wird. Nimmt er den Auftrag vier Paletten auf die Erde, genauer nach Amsterdam zu bringen nicht an, lüftet der Ex-Minister das Geheimnis um Drifts unrühmliche Vergangenheit.

Es kommt, wie es kommen muss. Die Fracht entpuppt sich mehr als gefährlich, die Sicherheitsorgane der ganzen Erde machen Jagd auf die Keiko. Drift ist angepisst – und weiss eines – und wenn es auch das Letzte ist, was er macht, er wird den Auftraggeber zur Rechenschaft ziehen, koste es, was es wolle . Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Anthony Ryan: Draconis Memoria 03: Das Imperium der Asche

Zum dritten und letzten Mal entführt uns Anthony Ryan nach Mandinorien, einem Reich, das von einem ebenso korrupten, wie allgewaltigen Handels-Syndikat geführt wurde, und das sich auf einen Rohstoff stürzte, den nur und ausschließlich Drachen lieferten – Drachenblut nämlich. Blaue, rote, grüne und schwarze Drachen wurden gnadenlos und effektiv gejagt, um an ihren Lebenssaft zu gelangen, die Drachenjagd und -zucht war ein mehr als lukratives Geschäft. Ein Blutgesegneter, nur einer unter Tausend Menschen, kann durch Einnahme eine der vier Varianten des Produkts, wie das Blut als rare Handelsware genannt wird (blau, rot, schwarz und grün) seine Fähigkeiten weit über das normale Maß heraus steigern. Blau ermöglicht die telepathische Kommunikation, Rot die Freisetzung von Energie auch mittels Maschinen, Schwarz steigert die Konstitution und persönlichen Kräfte und grün verleiht dem Blutgesegneten Konzentration und an Magie grenzende Heilfähigkeiten.

Dumm, dass der legendäre weiße Drache weder ein Mythos war, noch dem Geschehen weiter tatenlos zusehen mochte. Mit einer Armee von Verderbten – Menschen, die mittels der Drachenmagie in willige Helfer der Lindwürmer verwandelt und kräftemäßig aufgewertet wurden – machte dieser sich auf, die Imperien der Menschen zu erobern und zu vernichten. Ganze Drachenhorden brachen von Norden kommend über die Reiche der Menschen herein. Die Chancen der Menschen den Rachefeldzug der Drachen zu überleben tendieren gegen Null. Einzig die Relikte des Tüftlers, eines genialen Erfinders, und der Überbleibsel einer vergessenen Hochkultur, der es vor Urzeiten bereits einmal gelang, den Weißen zu besiegen, bleiben als mehr als spärliche Hoffnung. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Arkady Martine: Im Herzen des Imperiums

Schon als Kind hat Mahit Dzmare in ihrer Heimat, einer großen Raumstation, das teixcalaanlische Imperium verehrt. Jahrelang hat sie jedes Gedicht, das den Zentralplaneten verließ verschlungen, begutachtet und auswendig gelernt. Sie hat sich vorbereitet, eines Tages im Auftrag der Lsel-Station ins Imperium zu reisen nicht ahnend, dass sie mit Anfang zwanzig auserwählt wird, den dortigen Botschafter zu ersetzen.

Mit dem Imago, das die implantierte, integrierte Erinnerungen ihres verstorbenen Vorgängers gespeichert hat, sollte ihr der Start und das Lavieren auf dem diplomatischen Parkett eigentlich erleichtert werden, allein, der höchst geheime neuronale Gedächtnis-Speicher fällt aus, und sie aus allen Wolken. Kaum am Herrschersitz angekommen, muss sie nicht nur erkennen, dass ihr Vorgänger Yskandr ermordet wurde, sondern, dass er auch das größte Geheimnis der Lsel-Station verraten und geheime Geschäfte mit dem Imperator gemacht hat. Mehr noch, in ihrer ersten Woche in der Hauptstadt wird sie gefangen gesetzt, manipuliert, erpresst und ist Ziel von nicht weniger als zwei fast erfolgreichen Mordanschlägen.

Als die Auseinandersetzung um die Nachfolge des sterbenden Imperators ausbricht, findet sich unsere unerfahrene Diplomatin unverhofft und fast aber nur fast ein wenig hilflos mitten im Geschehen .

Was ist das für ein Roman, der zunächst einmal ungewöhnlich daherkommt? Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Martha Wells: Tagebuch eines Killerbots

Ich bin kein Kampfbot, ich bin Security. Dass ich mein Chefmodul gehackt habe, wusste niemand. Ich wollte nicht noch einmal gezwungen werden Menschen, die ich eigentlich beschützen sollte, umzubringen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Vor einiger Zeit habe ich, eine einzelne SecUnit, 57 Menschen und Augmentierte umgebracht. Warum und wo, das weiß ich nicht mehr. Schließlich hat man meine Erinnerungen geschreddert, doch dass ich ein Mörder bin, das weiß ich ganz genau.

Mein erster Einsatz, nachdem ich mein Chefmodul gehackt und so einen freien Willen bekommen habe, führt mich als Security auf einen urweltlichen Planeten. Ich soll meine Auftraggeber schützen – vor der unbekannten Flora und Fauna, mehr noch aber, vor ihren Mitmenschen, die bereits eine andere Expedition gekillt haben. Es geht um Überbleibsel verschollener Alien-Zivilisationen. Wie sie wissen stehen diese unter einem besonderen Schutz. Wenn also bekannt wird, dass hier Relikte liegen, ist der Bergung und Verkauf ausgeschlossen – das ist gewissen Kreisen schon ein paar Morde wert .

Kaum habe ich meine Aufgabe erfüllt, und dabei überraschend meine Freiheit bekommen, mache ich mich auf zu der Stelle, an der ich einst gewütet und gemordet haben soll. Ich muss wissen, was damals geschah. Dass ich dabei angeheuert werde, eine Forschergruppe, die um die Ergebnisse ihrer Arbeit gebracht wurden zu schützen, erweist sich als diffizil, will der Dieb doch endgültige Fakten schaffen. So nebenbei kann ich endlich meine persönliche Historie klären. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: