Steve Berry: Das Königskomplott

steveDer Taschendieb Ian Dunne besitzt auf einem USB-Stick Unterlagen, die er nicht entschlüsseln kann, die ihn aber in große Gefahr bringen. Offenbar betreffen die Informationen das britische Königshaus. Geheimdienste und eine mysteriöse Geheimgesellschaft jagen den Jungen.

Cotton Malone hat den Auftrag, den fünfzehnjährigen Dieb nach England zu bringen, allerdings ahnt er nicht, wie brisant der Auftrag ist, was Ian in seinem Besitz hat und wer hinter dem Jungen her ist. Außerdem hat er eigene Probleme: Die Mutter seines Sohnes Gary hat ihm – und auch Gary – gestanden, dass Cotton nicht Garys leiblicher Vater ist. Da die Mutter nicht bereit ist, über das Thema zu reden, ist Gary sehr verstört und will bei dem Besuch bei seinem Vater mit ihm in Ruhe über alles reden.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der den Leser lebhaft in die Historie des englischen Königshauses eintauchen lässt. Im Laufe des Romans werden immer wieder Geheimnisse der Vergangenheit enthüllt, die Malone, Gary und Ian helfen zu verstehen, wer sie verfolgt. Diese oft langen Passagen sind vor allem für Fans historischer Kriminalgechichten interessant und gehören absolut zur Story – nehmen allerdings für Thriller-Fans ohne Faible für historische Romane oft zu viel Raum ein.

Die Jagd durch London, die Verwicklungen um Garys Herkunft und die Auflösung, welcher Geheimdienst welches Ziel verfolgt, ist unglaublich spannend erzählt und bis zum Schluss gibt es jede Menge Dramatik, unvorhergesehene Wendungen und schließlich die unerwartete Auflösung aller Rätsel.

Ein perfekter Sommer-Schmöker!

Steve Berry: Das Königskomplott.
Blanvalet, Mai 2015.
512 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Corinna Griesbach.

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