Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 02: Verloren zwischen den Welten

Ve ist zurück in ihre eigene Welt gereist und natürlich hat sie es nicht über sich gebracht, den Fahrstuhl zwischen den Welten vollständig zu zerstören. Sie ist mit ihrer Mutter zurück nach New York gekehrt, die zweite Welt scheint sehr weit weg zu sein. Da erkrankt ihre Mutter ganz plötzlich. Ve ist überzeugt davon, dass der TRADE-Konzern hinter der Erkrankung ihrer Mutter steckt, dass der seltsame Heiler, dem sie seit Monaten vertraut, sie mit seinen Tees erst krank gemacht hat. Ves Mutter braucht eine Spenderniere und es scheint nur eine einzige Person zu geben, die ihr helfen könnte: ihr anderes Ich Karla. Also setzt Ve Himmel und Hölle in Bewegung, um den Teleporter wieder in Gang zu setzen, unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen selbstverständlich.

Zurück in der zweiten Welt findet sie heraus, dass Karla erfreulicherweise gerade eine Entziehungskur gemacht hat (was bedeutet, dass sie zur Transplantation immerhin fähig wäre) und weniger erfreulicherweise sich neu verliebt hat. Wird sie sich trotzdem überreden lassen, mit Ve in ihre Welt zu reisen, um Ves Mutter zur retten?

Der erste Band der Trilogie hat mir schon sehr gut gefallen, hier stand mit das Mutter/Tochter-Verhältnis zu sehr im Vordergrund für meinen Geschmack. Aber die neue Liebe von Karla war wieder spitze. Insgesamt bin ich sehr gespannt darauf, wo die beiden Väter am Ende (hoffentlich) wieder auftauchen und ob es doch noch ein zwischenweltliches Happy End geben wird.

Das Buch ist sauber aufgebaut mit einer meist glaubhaften Protaginistin und einer tollen Ausarbeitung der gleichen Protagonisten in einer anderen Welt. Das gefällt mir daran eigentlich am besten: Wie wäre man unter anderen Voraussetzungen?

Sara Oliver: Die Welten-Trilogie 02: Verloren zwischen den Welten.
Ravensburger Buchverlag, Februar 2017.
416 Seiten, Gebundene Ausgabe, 16,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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