Rob McCarthy: Todeszeitpunkt, gelesen von Steffen Groth

Harry Kent ist Intensivmediziner mit Fronterfahrung. Viele seiner Nächte verbringt er im Dienste der Polizei. In einer solchen Nacht wird er in ein Take-away gerufen, in dem ein Jugendlicher Geiseln genommen hat. Der Jugendliche ist krank, und durcheinander führ Harry in eine Szene, die er lieber nicht kennengelernt hätte. Er merkt plötzlich, dass in seinem Umfeld, um engsten Kollegen- und Freundeskreis Dinge passieren, die niemand für möglich halten würde.

So ganz überzeugen konnte mich das Hörbuch nicht. Zwar war der Anfang fulminant spannend, aber danach hatte es deutliche Längen. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor zu viel in eine Geschichte packen wollte. Harry hat mit seinen Kriegstraumata zu kämpfen, kümmert sich um die, die von der Gesellschaft vergessen sind und muss gleichzeitig noch mit betrügerischen Freunden fertig werden. Zwar entschlüsselt sich die teils verworrene Geschichte mit der Zeit, aber da war mein Interesse schon erloschen.

Rob McCarthy: Todeszeitpunkt, gelesen von Steffen Groth.
Argon Verlag, März 2016.
Hörbuch-Download, 23,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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