Rachel Schurig: Drei Mädels und ein Baby

dreiAls Virgina, genannt Ginny, knapp acht Wochen nach dem einmaligen Ausrutscher mit ihrem Exfreund Josh feststellt, dass sie schwanger ist, steht ihre Welt Kopf. Ihre beiden besten Freundinnen Annie und Jen bieten ihr Unterstützung an, doch ausgerechnet Josh möchte von dem Baby nichts wissen, nicht einmal treffen möchte er Ginny. Sie entscheidet sich für das kleine Lebewesen und plant, es gemeinsam mit ihren Freundinnen aufzuziehen. Die Schwangerschaft wird für alle Beteiligten zur Achterbahnfahrt der Gefühle.

„Drei Mädels und ein Baby“ ist eine Art Sex and the City-Buch ohne Sex und gibt das auch gerne zu. Die drei Mädels wirken wie aus der Sendung gerissen, begeistern sich für Schuhe und Stadtleben, haben Gelegenheits- oder feste Jobs und lieben es, Männern hinterherzuschwärmen. Das Baby war nicht geplant, aber vor allem Jen kann sich schnell damit abfinden. Sie liest Sachbücher zum Thema Schwangerschaft und Baby und bereitet sich auf alles vor. Annie ist einfach nur wütend auf Josh und Ginny … ja, Ginny muss erstmal mit der Idee klarkommen, dass sie schwanger ist. Und dass sie und Josh keine gemeinsame Zukunft haben. Und dass sie mit einem äußerst attraktiven Mann in ihrem neuen Job in einem Buchladen zusammenarbeitet.

Als Leserin kann man den Höhen und Tiefen dieses Romans von Rachel Schurig sehr gut folgen. Die Figuren sind lebensnah gezeichnet, sympathisch und manchmal witzig. Dabei kann man fast darüber hinwegsehen, dass die eigentlich die komplette Handlung absolut vorhersehbar abläuft. Das macht nichts aus! Gar nichts, denn die Autorin versteht sich darauf, unterhaltsam durch das Geschehen zu finden und mit immer neuen Ideen zu verzaubern. Es stört auch nur gelegentlich, dass dieses Buch bei AmazonCrossing nicht das allerbeste Korrektorat durchlaufen hat und auf vielen Seiten Fehler zu finden sind. Die Autorin hat Potenzial und könnte mit eigenen, innovativen Ideen tolle Bücher schreiben!

Rachel Schurig: Drei Mädels und ein Baby.
AmazonCrossing, Juni 2014.
242 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Janine Gimbel.

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