Petra Hammesfahr: Hörig

hoerWenn man nicht aufpasst wie verrückt, passiert es, dass man dieses Buch kauft. Der Titel war mir unbekannt, die Autorin mag ich, die Handlung konnte ich auch nicht direkt zuordnen – also rein ins Regal damit. Die Geschichte um Patrizia und ihre beiden großen Lieben liest sich ungewohnt zäh für die Autorin, das Ende lies den Verdacht aufkommen, dass die Druckerei einige Seiten zwischendrin vergessen hat zu binden. Des Rätsels Lösung liegt in einem Detail, das normalerweise nur Studenten der Geisteswissenschaften beim Anfertigen von Studienarbeiten beachten: das Impressum. Dort steht nämlich, dass es sich um eine Neuauflage eines Buches von 1983 handelt, also um ein Frühwerk der Autoren. Sorry, aber so liest es sich auch.

Fazit: Lieber auf das nächste wirklich neue Buch der Autorin warten.

Petra Hammesfahr: Hörig.
rororo, Oktober 2013.
320 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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