Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel

„Der gläserne Himmel“ ist kein wirklicher neuer Roman, sondern das Recycling eines Frühwerks der Autorin. Allerdings wurde der Roman komplett überarbeitet und ich glaube, das merkt man positiv. Das Buch handelt von Chris, der sich als Lehrer in einem Dorf in der Eifel einstellen läßt, das er noch aus seiner Kindheit kennt. Dort verliebt er sich in die geheimnisvolle Sina, heiratet sie auch, wird aber nicht wirklich glücklich. Die Ehe steht zu sehr unter dem Stern der Geheimnisse.

Hier wurde ganz tief in die Kiste aller bekannten Klischees und Vorgänger gegriffen. Lehrer verliebt sich in Dorflolitta, Drittklässler proben den Aufstand, das ganze Dorf mischt in der Ehe mit. Geht sie fremd oder nicht? Prinzipiell finde ich, die Autorin kann das viel besser. Trotzdem ist auch dieses Frühwerk irgendwie fesselnd, weil genug Spuren gelegt werden, denen man unbedingt noch folgen will. Insgesamt schwächelt die Geschichte in der Logik, aber man kann einfach nicht davon lassen.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel.
Diana, Januar 2017.
448 Seiten, Taschenbuch, 9,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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