Michael Murgia: Murmelbrüder

michUnbeschwert ist die Kindheit der Jungs auf Sardinien, von der Michela Murgia in den „Murmelbrüdern“ erzählt. Jedenfalls so lange, bis die Kinder sich in die Kanalisation schleichen, die Ratten dort bekämpfen wollen und die heiß geliebte Palme im Garten des Pfarrers in Brand stecken.
Ausgerechnet der Geistliche entzweit daraufhin die traute Dorfgemeinschaft; fortan gibt es zwei Gemeinden, zwei Kirchen, viel Feindschaft und zwei Osterprozessionen.
In einer schönen Sprache erzählt die Autorin aus Sardinien in dem schön aufgemachten Buch aus dem Wagenbach-Verlag, wie eine doppelte Maria bei der Prozession wieder Frieden in die Gemeinde bringt.
Ein Buch über den Wert der Freundschaft, deren Keimzelle in Kindertagen gelegt wird.

Michael Murgia: Murmelbrüder.
Verlag Klaus Wagenbach, August 2014.
120 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,90 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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