Marita Sydow Hamann: Die Erben der alten Zeit: Ragnarök

ragnaRagnarök ist das Ende. Das Ende der Welt in den nordischen Sagen und das Ende der Trilogie um Charlie und ihre Weltenreisen. Der Kampf um die Welt hat die Erde erreicht, Oden hat den Fimbulwinter nach Schweden gesandt und das schwedische Militär wird mit seinen Fabelwesen überhaupt nicht fertig. Charlie indessen befindet sich noch auf der Suche nach der Quelle von Odens Macht. Auf ihrem Weg heuert sie Verbündete an, scheitert an manchen Sturköpfen und versucht nebenbei noch ihre Freunde zu beschützen.

Wenn man die Trilogie ganz gelesen hat – und das sollte man, da die Bände aufeinander aufbauen – hat man eine ganze Menge über nordische Mythologie gelernt. Die Autorin gibt sich viel Mühe, den alten Sagen um Walhalla neues Leben einzuhauchen und das ist ihr auch gelungen. Einziges Manko der Trilogie war für mich, dass sie ein wenig zu langatmig war. Kürzen hätte allen drei Büchern nicht geschadet und das letzte zog sich dann doch ein wenig hin.

Insgesamt jedoch lesenswert. Märchen, Mythologie und Jugendroman wurden gelungen verknüpft.

Marita Sydow Hamann: Die Erben der alten Zeit: Ragnarök.
Santicum Medien, September 2014.
544 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,80 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.