Marissa Meyer: Renegades 01: Gefährlicher Freund

Mit den Luna-Chroniken hat Marissa Meyer eine tolle Reihe vorgelegt, die auf Märchen basierte und die mich von Anfang bis Ende begeistert hat. Leider war sie irgendwann zu Ende. Mit „Renegades – gefährlicher Freund“ führt sie uns jetzt in eine Welt, die genauso spannend zu werden verspricht.

In Gatlon-City regieren die Renegades, Menschen mit Superkräften,die den Rest der Stadt beschützen sollen (laut der Autorin selbst sind Vergleiche mit Gotham-City durchaus legitim). Nur klappt das mit dem Beschützen eher mäßig, wie Nova als Kind schmerzlich erfahren musste. Als ihre Familie getötet wurde, hat sie bis zum Schluß auf die Renegades gehofft, aber es kam niemand. Deswegen schloss sie sich mit wachsender Überzeugung den Anarchisten an, einer Untergrundbewegung. Jetzt ist sie fast erwachsen und soll ihre Kräfte nutzen, um sich bei den Renegades einzuschleichen und zu kundschaften. Dabei verliebt sie sich ausgerechnet in den Renegade-Kommandanten Adrian, was die Sache verkompliziert. Und es macht es auch nicht einfacher, dass dieser ebenfalls ein Geheimnis hat, das es um jeden Preis zu wahren gilt.

Die Geschichte hat mich überzeugt. Ein spannender Auftakt, der wieder eine tolle Reihe verspricht. Im Unterschied zu den Luna-Chroniken ist Gut und Böse hier niemals eindeutig.  Da macht es spannend für die Protagonisten, aber auch für den Leser, denn es ist niemals vorauszusehen, wie jemand in einer Situation reagieren wird. Es ist einfach nicht festgelegt.

Fazit: Super Auftakt zu einer Reihe, die hohe Erwartungen weckt.

Marissa Meyer: Renegades 01: Gefährlicher Freund.
Heyne, September 2018.
640 Seiten, Gebundene Ausgabe, 20,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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