Leia Stone: Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 2

Das zweite Jahr an der Fallen Academy beginnt für Brielle mit einigen Hindernissen und als Krönung des Ganzen, muss sie sich auch noch um ihren kleinen Bruder kümmern, der in Demon City in Lebensgefahr schwebt und deshalb bei ihr Schutz sucht. Dann erfährt Brielle, was ihn in solche Schwierigkeiten gebracht hat: Die Anmeldung zu einem brutalen Kampf auf Leben und Tod, dessen Gewinner mit einem hohen Preisgeld belohnt wird. Mit dem Geld wollte ihr Bruder ihre versklavte Mutter von einem Dämon freikaufen. Brielle beschließt kurz entschlossen, seinen Plan selbst auszuführen und den Kampf zu gewinnen. Glücklicherweise kann sie sich auf ihre große Liebe Lincoln verlassen, der ihr als persönlicher Trainier zur Seite steht.

Das harte Training reicht jedoch nicht, um Brielle von ihren tiefsten Sorgen und Ängsten abzulenken. Nur zu deutlich wird ihr immer wieder bewusst, dass sie von Luzifer gezeichnet wurde und dass dessen dunkle Magie in ihr lebt und droht, das Licht zu verdrängen. Je öfter sie sich den dunklen Kräften hingibt, desto mehr Macht erlangen diese über sie.

Über all dem schwebt außerdem noch die Prophezeiung, die besagt, dass Brielle diejenige ist, die Luzifer töten und damit den auf der Erde ausgeführten Krieg zwischen Engeln und Dämonen beenden wird. Sie selbst glaubt nicht daran und weigert sich, ihre Bestimmung anzuerkennen, doch als sie sich für kurze Zeit in der Hölle befindet, muss sie feststellen, dass diese keine negative Auswirkung auf sie hat, während andere Celestials keine Sekunde dort aushalten, ohne körperliche wie physische Verletzungen davonzutragen. Auch wenn sich alles in ihr dagegen sträubt: Brielle muss einsehen, dass die Prophezeiung wahrer ist als sie glauben möchte.

Der zweite Band der Reihe „Celestial City“ ist kürzer als der erste Band  und dementsprechend auch vom Inhalt kürzer gefasst. Da der Leser im ersten Band bereits in die erschaffene Welt eingeführt wurde, hält sich die Autorin nicht weiter mit zusätzlichen Beschreibungen auf. Diese knappe, zusammenfassende Art, ist auf ihre eigene Weise ansprechend, da die Geschichte auf jeder Seite vorangetrieben wird und es nicht zu weniger interessanten Unterbrechungen kommt.

Die Wortwahl ist sehr umgangssprachlich gehalten, dadurch ist Buch zwar nicht unbedingt literarisch hochwertig, aber definitiv unterhaltsam. Der trockene Tonfall der Ich-Erzählerin und ihre direkte Art, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, sorgen für Erheiterung und ein humorvolles Leseerlebnis.

Wem der erste Band der Reihe gefallen hat, wird auch mit der Fortsetzung seine Freude haben.

Leia Stone: Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 2.
ONE, Januar 2021.
288 Seiten, Gebundene Ausgabe, 17,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Isabella M. Banger.

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