Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 8: Echt übel!

U1.inddSchon sieben Bände lang durften wir die Dramen des jungen Greg um Schule, Mädchen, Familie, Freunde und Feinde miterleben..

Echt übel für Greg ist, dass sein bester Freund Rupert plötzlich eine Freundin hat. Mal abgesehen davon, dass Greg so gar nicht verstehen kann, wieso es passieren konnte, dass ausgerechnet Rupert (Rupert!!!!) noch vor ihm ein Mädchen abbekommt, führt das auch dazu, dass der beste Freund für lang etablierte Dienstleistungen nicht mehr zur Verfügung steht. Und das Mittagessen ist auch nicht mehr das Gleiche, wenn ein zimperliches Mädchen mit am Tisch sitzt. Aus purer Verzweiflung und Langeweile schließt Greg sich schließlich der Gruppe an, das mit der Jahrbuchplanung beschäftigt ist, und trägt die Verantwortung für die Fotografie. Möglicherweise bietet sich hier eine Gelegenheit, Rupert daran zu erinnern, wer wirklich sein bester Freund ist.

Der Witz an Gregs Tagebüchern ist, dass sie zum Teil gezeichnet sind. Es ist nicht wirklich ein Comic, eher ist es so, dass Kinney die Bilder zum Unterstreichen oder zum Konterkarrieren der Texte einsetzt. Das macht er so gekonnt, dass auch Erwachsene eine Menge Spaß an dem Buch haben, auch wenn es mehr mit dem Hintergedanken ist: Dem Himmel sei Dank hab ich die Zeit hinter mir! So ist es zumindest bei mir.

Fazit: Genau das Richtige, um mal abzuschalten und daran zu denken, dass man diese Zeit zumindest schon überstanden hat.

Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 8 – Echt übel!.
Baumhaus Verlag, November 2013.
224 Seiten, Gebundene Ausgabe, 12,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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