Jeff Kinney: Greg’s Tagebuch 10: So ein Mist!

tagGregs Mutter war ja schon alle Bände hindurch leicht anarchistisch angehaucht. Jetzt hat sie für die Stadt ein elektronikfreies Wochenende durchgesetzt. Aber damit nicht genug der Katastrophen: Gregs Opa musste vorübergehend bei ihnen einziehen und nicht nur, dass sich Greg jetzt ein Zimmer mit seinem kleinen Bruder teilen muss, das Verhältnis von Gregs Vater und Opa ist auch alles andere als ungetrübt und wer muß drunter leiden? Greg. Das eigentliche Drama beginnt jedoch mit dem Aufräumen des Stadtparkes und findet seinen Höhepunkt am Tag danach, als ein verlorener Zahnpastatubenverschluss mit einer dicken Beule im väterlichen Auto endet. Greg muss die Stadt verlassen – wenigstens für eine Zeit lang. Plötzlich ist das verhasste Schweiß-und-Fleiß-Camp der Schule sehr verlockend. Aber wenn man sich in letzter Sekunde erst anmeldet, sind die besten Plätze bereits vergeben …

Greg Kinney nimmt sie alle auf die Schüppe, die guten alten amerikanischen Tradtionen. Greg durchleidet sie alle und kommentiert sie aus einer fast schon naiven Sicht. Das macht seine Tagebücher zu All-Agern. Kurze Texte, unterstützt durch einfache Comic-Zeichnungen, das macht Gregs Tagebücher aus. Genau das Richtige, für einen entspannten Feierabend-Happen. Und mit der Zeit wachsen sie einem richtig ans Herz, die Hefleys mit ihren Macken und Marotten.

Jeff Kinney: Greg’s Tagebuch 10: So ein Mist!.
Baumhaus Verlag, November 2015.
224 Seiten, Gebundene Ausgabe, 14,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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