Helen Fielding: Bridget Jones‘ Baby

Bridget Jones Baby von Helen FieldingNach „Schokolade zum Frühstück“ und „Am Rande des Wahnsinns“ ist auch dritte Teil von Helen Fieldings Bridget-Jones-Serie fürs Kino verfilmt worden:  „Bridget Jones‘ Baby“  ist das Buch zum Film.

Der Roman ist ein Tagebuch von Bridgets erster Schwangerschaft. Für ihren Sohn Billy geschrieben und wie gewohnt turbulent. Denn die Single-Frau ist innerhalb weniger Tage mit zwei Männern ins Bett gestiegen, mit ihrem Ex Mark und mit Daniel. Aber wer ist der Vater? Den Männern ist das egal, beide tragen sie auf Händen durch die Schwangerschaft und halten schließlich auch beide im Kreißsaal Händchen. Erst nach dem DNA-Test nach der Geburt steht ein Vater fest – und der andere ist heilfroh.

Im Leben anderer Frauen erscheint so eine Geschichte unrealistisch, aber zu Bridget passt sie. Und natürlich ist auch diese Schwangerschaft so turbulent wie das bisherige Leben der Britin.

Mit leichter Hand hat Helen Fielding dieses Schwangerschaftstagebuch geschrieben. Literarischen Tiefgang darf man nicht erwarten; das ist simple Unterhaltungslektüre. Das bekannte Personal aus den vorangegangenen Büchern ist wieder mit dabei, auch Bridgets anstrengende Mutter.

Nur blöd, dass die Fans schon wissen, wie es weitergeht, denn Band vier „Verrückt nach ihm“ ist schon vor zwei Jahren erschienen.

Helen Fielding: Bridget Jones‘ Baby.
Goldmann, November 2016.
256 Seiten, Taschenbuch, 12,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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