Fiona Barton: Die Witwe

fioEin kleines Mädchen wird entführt, und die Zweijährige taucht in den nächsten vier Jahren nicht mehr auf. Schnell gerät Glen Taylor in Verdacht. Und der nimmt das Geheimnis, was an diesem Mittag im Vorgarten des Kindes geschehen ist, später mit ins Grab.

Fiona Barton erzählt in ihrem sehr gelungenen Debütroman „Die Witwe“ die Suche nach dem Mörder, dessen Festnahme, sein Freispruch aus Mangel an Beweisen und die Hetzjagd der Journalisten aus Sicht von Taylors Ehefrau Jean, die bis zu dem furchtbaren Verdacht der Pädophilie ihres Mannes ein normales Leben in einer englischen Kleinstadt geführt hat.

Spannend ist der Roman vor allem am Schluss. Zwischendurch hat er ein paar Längen, ist aber ein lesenswertes Psychogramm eines kranken Menschen.

Fiona Barton: Die Witwe.
Wunderlich, Mai 2016.
432 Seiten, Taschenbuch, 16,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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