Ethan Cross: Ich bin der Schmerz, gelesen von Thomas Balou Martin

ich„Ich bin der Schmerz“ ist der dritte (und leider vermutlich letzte) Band der „Shepherd“ Reihe. Marcus ist durch die Ereignisse der ersten beiden Bände (die man nicht kennen muss, um diese Geschichte zu verstehen), nervlich ziemlich am Ende. Da kommt ein neuer Serienmörder auf eine neue Idee: Er entführt den geliebten Menschen eines (zunächst mal beliebigen) Menschen und zwingt diesen dadurch, einen Mord für ihn zu begehen. Weigert sich der Erwählte, bekommt er seine Lieben stückweise zugesandt.

Während er Ermittlungen taucht Marcus Bruder, der Serienkiller Francis Ackermann jr. auf. Er schwört, dass er seit dem letzten Kontakt mit seinem Bruder keinen Mord mehr begangen hat und sich überhaupt in dieser Hinsicht sehr beherrschen würde. Er hat einen Grund, warum er sich bei seinem Bruder meldet, denn er weiß, wer hinter den Entführungen steckt: Ihr gemeinsamer Vater. Und Francis hat wirklich Grund, seinen Vater zu hassen, der ihn zu dem machte, was er heute ist. Bewußt machte, denn Francis Ackerman sen. hat ein echt gestörtes Verhältnis zu dem, was einen Mann und ein Leben ausmachen sollte. Er möchte auch Marcus zu einem erfolgreichen Mann machen, was für Francis Ackerman sen. nur bedeuten kann, zu einem Mann ohne Hemmungen und ohne Angst. Aber dazu muss er Marcus erst mal bekommen und dazu noch möglichst jemanden, an dem Marcus wirklich etwas liegt.

Das Hörbuch war durchweg spannend, es tat mir manchmal fast leid, aus dem Auto aussteigen zu müssen. Die rauchige Stimme von Thomas Balou Martin trägt dazu bei, dass man sich die jeweiligen Szenerien wirklich vorstellen kann. Auch wenn man die anderen Bücher nicht kennt, kann ich dieses Hörbuch empfehlen, man kommt ohne Probleme in die Geschichte hinein.

Ethan Cross: Ich bin der Schmerz, gelesen von Thomas Balou Martin.
Lübbe Audio, November 2015.
5 CDs, 13,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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