Dagmar Fohl: Alma

Sieben Jahre irrt er jüdische Musikalienhändler Aaron Stern von 1939 bis 1946 um die Welt: Er will mit seiner Frau Leah nach Kuba flüchten und muss aber seine neu geborene Tochter Alma in Hamburg zurücklassen. Nach einer Odyssee durch die Niederlande, harte Jahre in Auschwitz und Bergen-Belsen kommt er 1946, inzwischen 27 Jahre alt, zurück nach Hamburg und hat nur ein Ziel: Alma wiederzufinden.

Dagmar Fohl erzählt die tragische Lebensgeschichte aus dem Rückblick des fast 100 Jahre alten Mannes sehr menschlich, macht Verzweiflung und Hoffnungen des Mannes spürbar. Leah hat den Krieg nicht überlebt, und auch Alma scheint tot zu sein. Ein packendes Porträt ist der Hamburger Autorin mit dem Roman „Alma“ gelungen. Ein lesenswertes Buch, das bis zum Schluss spannend bleibt.

Dagmar Fohl: Alma.
Gmeiner-Verlag, Februar 2017.
219 Seiten, Gebundene Ausgabe, 18,00 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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