Colleen Hoover: Weil wir uns lieben

liebeZum dritten Mal schreibt Colleen Hoover nun einen Roman über Will und Layken. Nachdem man ihn gelesen hat, möchte man sagen: Zum Glück zum letzten Mal! Will und Layken sind mittlerweile verheiratet und liegen in ihrem Hotelzimmer, das sie seit Tagen nicht verlassen haben. Hier schwelgen sie in Erinnerungen über die verschlungenen Wege, die ihre Beziehung nehmen musste. So war Will anfangs so etwas wie Laykens Lehrer und dann später wollten sie einfach nur zusammen sein und hatten durch ein selbstauferlegtes Versprechen nicht die Möglichkeit. Auch mussten beide schnell erwachsen werden, denn die Autoritätspersonen ihrer Familien brachen weg und ganz plötzlich hatten sie selbst die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister.

Das kommt einem alles bekannt vor, nicht wahr? So ist es leider auch. Colleen Hoover macht in „Weil wir uns lieben“ etwas, das sie mittlerweile bekanntlich sehr gerne tut. Sie schreibt einen ihrer alten Romane in einer neuen Perspektive. Hier erzählt im Wesentlichen Will noch mal den ersten Band „Weil ich Layken liebe“. Neue Erkenntnisse Fehlanzeige! Klar ist der Roman gewohnt toll geschrieben, man will fast meinen, Hoover könne gar nicht anders. Er lässt sich zügig lesen, ist aber wirklich nur etwas für Fans, die gerne Aufgewärmtes lesen oder darauf stehen, eine bekannte Geschichte zig Mal aus verschiedenen Perspektiven erzählt zu bekommen.

Keine neuen Erkenntnisse und als Abschlussband der Reihe um Will und Layken absolut enttäuschend!

Colleen Hoover: Weil wir uns lieben.
dtv, Juli 2015.
368 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Janine Gimbel.

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