Ralf Rabinski: …und das verschwunde Licht. Ein Hörspiel von Ulrike Rank

In der dritten Geschichte um den kleinen Raben Ralf Rabinski geht es um die Angst. Nachts fällt Ralf vom Baum. Es ist so dunkel, dass er nicht einmal den Flügel vor den Augen sehen kann. Weil er sich vor all den unbekannten Geräuschen fürchtet, verläuft er sich zu allem Überfluss. Zum Glück trifft er auf die Hummel Tülay. Mit ihr findet er heraus, dass sich hinter all den schrecklichen Geräuschen gar keine Monster verbergen.  Stattdessen stecken ganz liebe Waldbewohner dahinter.

Die Geschichte ist inhaltlich ansprechend und kindgerecht. Die Kinder fiebern beim Hören mit dem kleinen Raben (der nicht fliegen kann) mit. Weiterlesen

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Lara Hawthorne: Kleine geheime Welten an Land

Dieses Pappbilderbuch macht neugierig auf alles, was man in der Natur nicht auf den ersten Blick wahrnimmt. In vielen bunten Bildern wird anschaulich dargestellt, wo und wie Tiere und Kleinlebewesen wohnen, wie sie sich ernähren, wo sie sich verstecken, welche besonderen Eigenschaften sie haben, wie manche Lebewesen als Team zusammenarbeiten usw. So erfährt man beim Lesen und Betrachten von Räubern, Pflanzenfressern oder „Zersetzern“ und bekommt die ungewöhnlichsten Tierwohnungen gezeigt, über die man einfach nur staunen kann. Von einigen tierischen oder pflanzlichen Existenzen haben nicht nur die kleinen Leser, sondern sicher auch so manche erwachsene Vorleser zuvor noch nie etwas gehört.

Die geheimen Welten von denen man erfährt, machen nicht nur neugierig sondern können durchaus auch anregen, vielleicht beim nächsten Waldspaziergang einmal die Blätter auf dem Waldboden oder einen Stein auf dem Wiesenweg umzudrehen. Weiterlesen

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Alexander Steffensmeier: Lieselotte freut sich auf den Frühling

Der erste Frühlingstag ist da! Wie schön, denn endlich kann Lieselotte wieder über die Wiese toben, Ball spielen, an den bunten Blumen riechen oder den Hühnern beim Bootsrennen zuschauen. Und währenddessen sammelt die Bäuerin allerlei Dinge: Eier, Kräuter, Gemüse aus dem Beet… Was sie damit wohl vor hat?!

„Lieselotte freut sich auf den Frühling“ ist das neuste Werk von Illustrator Alexander Steffensmeier, der bereits diverse Bücher rund um die lustige Kuh und ihren Bauernhof veröffentlicht hat. Diesmal dürfen sich auch schon die allerkleinsten Lieselotte-Fans freuen, denn das Frühlingsbuch kommt auf stabilen Pappseiten daher. Auf jeder Seite begegnen Lieselotte Frühlingsboten in verschiedener Anzahl, wodurch die kleinen Leser ganz nebenbei das Zählen bis 10 üben können. Weiterlesen

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Marc-Uwe Kling & Astrid Henn: Das NEINhorn und die SchLANGEWEILE

Das NEINhorn ist beleidigt. Es hat sich mit der KönigsDOCHter gestritten und ist von seinen Freunden weggerannt, weit weg, bis in den dichten, dunklen Dschungel. Dort sitzt es nun und schmollt. Aber es ist nicht alleine. Es begegnet ihm die SchLANGEWEILE, ein Tier mit noch viel schlechterer Laune. Der SchLANGEWEILE ist langweilig und sie hat zu nichts Lust. Egal, was das NEINhorn vorschlägt, sie findet alles schlangweilig.

Nach einer langen Auseinandersetzung zieht das NEINhorn schließlich weiter bis zum wunderlichen Vulkan, der Schnee spuckt. Dort hat es nicht nur eine herrlich winterliche Landschaft, sondern kann auch das ganze Land der Träume überblicken. Doch was bedeutet das alles schon, wenn seine Freunde nicht dabei sind? Weiterlesen

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Margaret Atwood: Drei drollige Dramen

Laut Duden handelt es sich bei einer Alliteration um eine Stilfigur, bei der die betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter den gleichen Anlaut haben. Wer wissen will, wie weit sich das Spiel mit dem Stabreim treiben lässt, dem empfehle ich dringend die Lektüre von Margaret Atwoods Buch für Kinder und Erwachsene „Drei drollige Dramen“. Es enthält, wie der Titel schon verrät, drei witzige Abenteuer, die sich jeweils einem oder zwei Buchstaben widmen

In Rüpel Ramsey und die rebellischen Radieschen rollt das R durch alle Sätze. In der Geschichte von Bedauernswerter Bob und düstere Dorinda werfen sich B und D die Bälle zu. Das W zeigt seine Wandlungsfähigkeit in Wandernde Wanda und Witwe Wischwaschs Wunderwäscherei. Schon die Überschriften lassen erahnen, was den Leser erwartet. Ein großes Lob geht dabei auch an den Übersetzer Ebi Naumann, der für den englischen Stabreimspaß ein gelungenes deutsches Äquivalent geschaffen hat.

Die Helden in Margaret Atwoods fantastischen Geschichten haben zunächst reale Probleme, und sei es nur die die rummotzende Restfamilie von Rüpel Ramsey, welche diesen veranlasst, Reißaus zu nehmen. Weiterlesen

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Dr. Meredith L. Rowe & Monika Forsberg: Die kleine Wortschmiede: Jeden Tag ein neues Wort entdecken

In diesem Kinderbuch werden unterschiedlichste Wörter, die im allgemeinen Sprachgebrauch nicht so häufig zu hören sind, erklärt.

Die Darstellung von kunterbunten Tierfiguren machen das jeweilige Wort durch Gestik und Mimik schnell begreifbar.

So sieht man zum Beispiel in Verbindung mit dem Wort „Training“, das sprachlich mit „Sport machen, um fit und gesund zu bleiben“ erläutert ist, ein lustig anmutendes Pferd, das Seil hüpft.

Das Wort „beengt“ zeigt einen kleinen Bären, der versucht, rückwärts in ein viel zu kleines Zelt zu kriechen. Sprachlich wird „beengt“ erklärt mit „wenn zu wenig Platz ist“.

Eine kleine, staunende Maus, die von einer zaubernden Krake angetan ist, wird mit „naiv“ betitelt. Die unten stehende Erklärung für „naiv“ lautet: „Anderen sehr leicht Glauben schenkend“. Weiterlesen

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Matthew Farina & Doug Salati: Es ist Herbst, kleiner Fuchs

Der kleine Fuchs Linus steht im Mittelpunkt dieser schön bebilderten Vorlesegeschichte. Linus hat ein Problem: Alle Tierkinder sollen am nächsten Tag etwas, das sie sammeln, in die Schule mitbringen. Doch Linus hat sammelt nichts und hat auch keine Idee. Zum Glück weiß Papa Fuchs Rat. Er geht mit Linus in den Herbstwald und ist sich sicher, dass sie dort zusammen etwas finden werden.

Linus durchlebt im Wald ein großes Abenteuer, als er bei einem Herbststurm von Papa Fuchs getrennt wird. Aber das Allerbeste dabei ist, dass er schließlich im Wald auf die vielen bunten Blätter aufmerksam wird, die von den großen Bäumen herabsegeln. Dabei bemerkt er die Farbenprächtigkeit und die Andersartigkeit eines jeden Blattes. Die Faszination hierüber überdecken Ängstlichkeit und Unsicherheit über die kurze Phase des Getrenntseins von Papa Fuchs. Weiterlesen

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Daniel Napp: Anpfiff für Dr. Brumm

Ob die Fußball EM 2021 ausgetragen wird, oder nicht, Dr. Brumm führt die kleinen Leser schon mal zum Aufwärmen auf den Platz. Bauer Hackenpiep hat ihn und seine Freunde zu einem Fußball-Match herausgefordert. Zunächst läuft es für die von Hackenpiep so despektierlich genannte „Gurkentruppe“ gar nicht gut und schon bald steht es 0:3 für die Otter-Jugend-Nationalmannschaft. Wenn da nicht der schlaue Goldfisch Pottwal wäre, der Dr. Brumm und sein Team in der Halbzeitpause mit den drei geheimen Goldfischregeln des Fußballs bekannt machen würde. Plötzlich wendet sich das Blatt…

Wer Dr. Brumm mag, der wird sich auch über dieses Buch freuen. Gewohnt turbulent, ein wenig verrückt und mit einer guten Prise Selbstironie geht der große Bär mit seinen Freunden ans Werk. Durch die Dynamik der Bilder (manche Seiten haben beinahe Comic-Charakter) ist auch der Leser schnell gefesselt. Daumen drücken und mitfiebern! Weiterlesen

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Tania Goryushina & Andrej Kurkow: Warum keiner den Igel streichelt

Der kleine Igel macht einen gemütlichen Spaziergang die Dorfstraße entlang. Die Sonne scheint, überall blühen Blumen und in den Gärten kann er die Menschen und Tiere sehen. Auf einmal fällt ihm etwas auf: Egal ob Hund, Katze oder Pferd, sie alle werden von den Menschen gestreichelt und sehen dabei glücklich und zufrieden aus.

Der kleine Igel ist eifersüchtig. Er wird nie von irgendjemandem gestreichelt! Zunächst beneidet er die anderen Tiere nur, doch schließlich wird er richtig traurig. Bedeutet, dass niemand ihn streichelt vielleicht, dass niemand ihn liebhat? Zum Glück weiß die kleine Maus Bescheid und kann dem Igel erklären, was es mit dem Streicheln auf sich hat. Der Igel und die Maus werden Freunde und auch, wenn keiner von beiden gestreichelt wird, sind sie nun nicht mehr einsam. Und der kleine Igel ist auch nicht mehr traurig, denn er weiß nun, dass seine Sorgen und seine Traurigkeit gar nicht nötig waren. Weiterlesen

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Ged Adamson: Komm knuddeln

Oskar ist ein kleiner Vogel. Aber er ist nicht so wie die anderen. Er hat lange, unglaublich lange Flügel. Und so sehr er auch versucht, mit ihnen zu fliegen, es will einfach nicht klappen. Doch eines Tages trifft Oskar einen Orang-Utan, dem es noch schlechter geht als ihm: „Ich bin so traurig, ich weiß gar nicht genau warum!“ Oskar umarmt und tröstet ihn. Vielleicht sind seine Flügel ja doch für etwas gut. Denn es bleibt nicht bei dem Orang-Utan, bald wollen alle Tiere von Oskar geknuddelt werden. Da erkennt der kleine Vogel, dass seine langen Flügel ein großes Geschenk sind.

Es macht Spaß, durch das Buch zu blättern. Zum Teil gehen die wunderschön leichten Illustrationen über eine Doppelseite, dann wieder sind es viele verschiedene kleine. Und manchmal muss man das Buch auch drehen. Auch hier fällt also schon mal etwas aus dem Rahmen. Weiterlesen

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