Maike Nielsen: Und unter uns die Welt

Sylt, 1929: Christian Nielsen hat von Kindesbeinen an nur einen großen Traum: Er will in die Luft, am liebsten mit einem dieser neuen Zeppeline, die die Menschen begeistern und innerhalb weniger Tage den Atlantik überqueren. Doch sein Weg ist steinig und verschlägt den jungen Mann erstmal zur Schifffahrt. Weit weg, im entfernten Hawaii lebt Lil mit ihren Eltern. Auch sie beschließt, ihr Elternhaus zu verlassen und nach New York zu ihrer Tante zu ziehen. Denn auch in Lil keimt ein Traum. Sie ist fest davon überzeugt, dass Frauen genauso gute Reporter sein können wie Männer. Um an ihr Ziel zu kommen, wendet sie eine List an und gibt sich selbst einen Männernamen, unter dem sie ihre Artikel veröffentlichen kann. Dann lernt sie auf New Yorks Straßen einen Mann kennen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie hat den Matrosen nur ganz kurz gesehen und noch Jahre danach soll sie an diesen schicksalshaften Augenblick denken. Weiterlesen

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Julian Fellowes: Belgravia

Julian Fellowes hat das angestaubte Genre der Adelsgeschichten so populär gemacht, dass sein „Downton Abbey“ im Guinessbuch der Rekorde landete, als „die von Kritikern am besten bewertete TV-Serie“. Wer seit dem Serienende unter Entzugserscheinungen leidet, kann aufatmen: In seinem Roman Belgravia verknüpft der britische Autor gekonnt Liebe und Intrigen mit geschichtlichen Ereignissen des 19. Jahrhunderts. Industriealisierung, Emanzipation und Klassenkampf lesen sich unglaublich spannend vor dem Hintergrund des nobelsten Londoner Stadtteils.

James Trenchard hat es geschafft. Vom Sohn eines Markthändlers hat er sich zum Baunternehmer emporgearbeitet. Doch ein Schatten liegt auf ihm: Weiterlesen

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Carmen Korn: Töchter einer neuen Zeit

Sie sind noch jung, als der Große Krieg endete, wie man den Ersten Weltkrieg zu ihrer Zeit nannte, einer Zeit, in der man sich nicht vorstellen konnte, dass sich wo etwas noch einmal wiederholen könnte. Um vier Frauen geht es in diesem Roman. Henny und Käthe gehen zur Hebammenschule, Lina muss auf ihren Bruder aufpassen, weil die Eltern im letzten Kriegswinter verhungerten, um die Kinder überleben zu lassen und Ida ist zwar privilegiert aufgewachsen, aber auch in den Zwanzigern ist nicht alles Gold, was glänzt. Die Geschichten der vier Frauen verweben sich miteinander im Laufe der Jahre, gemeinsam mit ihnen erlebt der Leser eine Reise durch die Zeit, die einen nicht mehr loslässt. Weiterlesen

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Kris van Steenberge: Verlangen

Die Geschichte der Familie Duponselle beginnt etwa 1880 mit dem Mädchen Elisabeth, der Tochter des Schmiedes in dem belgischen Dorf Woesten. Zum Leidwesen der Eltern liebt sie das eigenständige Denken und darf keine weiterführende Schule besuchen. Denn in den Augen der Mutter ist Elisabeths Hilfe beim Klöppeln wichtiger als Bildung. Ihr Lernwillen bleibt und auch der Wunsch, aus der Enge des Dorfes auszubrechen. Als Elisabeth den jungen Arzt Guillaume kennenlernt, sieht sie ihre Chance. Doch Guillaume nimmt sie nach der Hochzeit nicht mit in die Stadt, sondern zieht in ihr Elternhaus ein, um dort zu praktizieren. Schon bald wird sie Mutter von Zwillingen, von denen der Zweitgeborene schwer verunstaltet ist. Daran leidet nicht nur die Ehe. Elisabeths sehnlichster Wunsch, woanders ihr Glück zu suchen, scheint ein unerreichbares Ziel zu bleiben. Weiterlesen

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Mac P. Lorne: Der Pirat

piratEngland im 16. Jahrhundert: Francis Drake ist Abenteurer und Weltenumsegler und als Pirat von anderen gefürchtet. Nicht nur einmal hat er seine Mannschaft aus schwierigen Situationen gerettet und sicher wieder in den Heimathafen gebracht. Königin Elizabeth I. zeigt großes Interesse an ihrem besten Mann in der Flotte. Dies allerdings stößt seiner Ehegattin bitter auf. Doch Drake ist sowieso niemand, der gerne zu Hause sitzt, und so bricht er zu neuen Schifffahrten auf und versucht, sich Neider vom Hals zu halten. Weiterlesen

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Richard Dübell: Die Krone des Schicksals

duebellUm den Edelstein Orphanus ranken sich fast so viele Legenden wie um die Heilige Lanze. Aus den Tränen der Jungfrau Maria vor dem Kreuz soll er einst entstanden sein, wer ihn in der Krone trägt, wäre unschlagbar. 1204 stielt der junge Walther von der Vogelweide den Stern aus Konstantinopel für seinen Herrn und Gönner Phillip von Schwaben. Vier Jahre später plant Phillip damit seinem ausgesuchten Nachfolger Friedrich  den Weg ein bißchen weniger steinig zu machen, und bittet Walther für den Übergabeabend ein Lied auf den Stein zu dichten. Aber Walther hat gleich kein gutes Gefühl bei der Sache, ihm ist der Stein unheimlich, der den, der ihn unrechtmäßig trägt, verderben soll. Der Übergabeabend endet in einer völligen Katastrophe, die Frau, die Walther liebt und nie lieben durfte stirbt an seiner Stelle und der Stein verschwindet. Weiterlesen

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John Williams: Augustus

augustusDie Geschichte

…. von Octavius, dem späteren Augustus, könnte ein Märchen sein. Er wird von seinem Onkel, Julius Cäsar, adoptiert, und die ganze römische Welt scheint ihm zu Füßen zu liegen. Doch dann wird Julius ermordet. Es ist ein Mord, hinter dem eine politische Verschwörung im großen Stil steckt. Zu diesem Zeitpunkt ist Octavius 19 Jahre alt, kränklich, schmächtig, jemand, dem die Philosophen mehr liegen als der Kampf und das Schwert.

»… Der Junge, der die Zukunft nicht kennt, hält das Leben für eine Art episches Abenteuer, eine Odyssee über fremde Meere und unbekannte Inseln, auf der er seine Kraft erproben und beweisen kann, um so seine Unsterblichkeit zu entdecken.« (S. 400)

Die Realität sieht anders aus. Traditionell müssen die Erben eines verstorbenen Herrschers mit einem plötzlichen und unfreiwilligen Ableben rechnen.  Weiterlesen

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Benjamin Monferat: Der Turm der Welt

turmFrankreich, 1889: Die in Paris stattfindende Weltausstellung neigt sich dem Ende zu. Besucher und Teilnehmer aus aller Welt versammeln sich in Scharen am Fuße des Eifelturms. Doch der Pariser Geheimdienst betrachtet dies mit gemischten Gefühlen. Nur wenige Tage zuvor wurden zwei ihrer Agenten inmitten der Ausstellung tot aufgefunden, beide auf die Zeiger einer riesigen Uhr aufgespießt. Fünf vor zwölf. Das war die Uhrzeit, die die Zeiger zu diesem Zeitpunkt anzeigten. Fünf vor zwölf ist es auch für Paris. Etwas Erschütterndes steht bevor, das spüren zumindest die Eingeweihten. Und je näher die Abschlussveranstaltung der Weltausstellung rückt, umso nervöser wird die Stimmung …

Wer Benjamin Monferats „Welt in Flammen“ kennt, der weiß bereits Bescheid, wie der Hase in seinen historischen Romanen läuft. Ähnlich wie beim ersten Titel ist auch hier die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven der handelnden Personen beschrieben und in meist sehr kurze, aber knackige Kapitel verpackt. Weiterlesen

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Jeffrey Archer: Die Clifton-Saga 03: Erbe und Schicksal

erbeGroßbritannien, 1945: Harry Clifton gelingt es endlich, seine Jugendliebe Emma zu heiraten und mit dem gemeinsamen Sohn Sebastian zusammen zu leben. Alles läuft gut in seinem Leben, als Autor von Krimis startet er endlich richtig durch und seine Lesereise führt ihn schon bald über den Atlantik. Emma beginnt zu studieren, ihr Bruder Giles wird erfolgreich im Parlament. Als Giles allerdings eine Frau kennenlernt, sieht seine Mutter Elizabeth rot. Sie glaubt, dass die junge Frau sich nur das große Erbe der Familie unter den Nagel reißen möchte. Kurzerhand enterbt sie den Sohn heimlich weitgehend und sorgt so bis nach ihrem Tod zu Zwist in der Familie. Sebastian, Harrys Sohn, wird unterdessen erwachsen und stolpert unversehens in einen Hinterhalt, der für ihn sehr gefährlich werden könnte. Weiterlesen

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Liliana Le Hingrat: Das dunkle Herz der Welt

weltMit ihrem Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ entführt Liliana Le Hingrat ihre Leser in die Zeit des Balkanischen Rosenkrieges und lässt dabei keinen blutigen Zwist, keine verratene Liebe und selbst kaltblütigen Brudermord nicht aus. Also dieses 15. Jahrhundert … Ein Glück, dass das schon so lange her ist …!

Vladislav Basarab Draco wird endlich in den Drachenorden aufgenommen und sieht sich dem Ziel näher, eines Tages den Thron seines Vaters zurückzuerobern. Weiterlesen

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