Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London 02: Die Nachthexe

London ist ein beliebter Ort für Russische Oligarchen, denen der Boden in Mütterlein Russland ein wenig zu heiß geworden ist. Sei es, dass der Geheimdienst hinter ihnen her ist, die Russen-Mafia oder das Finanzamt, Aufnahme finden sie mit ihren Millionen an Pfund, die auf britischen Konten lagern in der Hauptstadt an der Themse. Eines Tages wird die Tochter eines solchen Exil-Russen entführt. Die Mutter beharrt auch gegenüber der Polizei darauf, dass der Entführer nicht etwa, wie man annehmen könnte, ein geldgieriger Verbrecher gewesen sei, sondern, dass hinter dem Kidnapping ein Leshy, ein übernatürliches Wesen stecken würde.

Glücklich damit, den unbeliebten Fall ans Folly abtreten zu können, landen die Ermittlungen auf dem Schreibtisch von Constabler Peter Grant. Dass dieser eigentlich mit seiner Ausbildung und der Liaison mit der Flussgöttin Beverly mehr als genug um die Ohren hat, und nur zögerlich in die Gänge kommt hat Auswirkungen. Um ihn ein wenig anzuspornen, entführt die Russenmafia kurzerhand seinen Chef Nightingale. Was aber steckt hinter der Entführung, und wer mischt sich hier in die Ermittlungen von Grant ein? Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London 01: Autowahn

Mein Name ist Peter Grant, und ich bin Mitglied einer mächtigen Armee der Gerechtigkeit, allgemein als Metropolitan Police bekannt, wenngleich bestimmte Kreise uns eher als miese Pisser bezeichnen … Genauer gesagt gehöre ich einer Abteilung innerhalb der Metropolitan Police an, die sich mit Magie und dem Übernatürlichem beschäftigt  … der krasse Scheiss, wie manche meiner Kollegen meinen. Man nennt uns Falcon oder Folly. Wir sind die Sondereinheit für spezielle Fälle. Wenn es allerdings soweit ist, dass man uns ruft, ist die Kacke echt am Dampfen … Ein Polizist lebt bekanntermaßen von seinen Informanten. Ich habe in der Hinsicht Glück im Unglück. Meine Tippgeber gehören zumeist Spezies an, die dem gemeinen Bürger unbekannt sind. So was wie Flussgottheiten und ähnliche übernatürliche Wesen. Als mich also die Tochter der Themse anruft und etwas von einem BMW erzählt, der mit hilflosem Fahrer doch glatt ohne zu zögern in den Fluss gefahren ist, mache ich mich an meinen Job – sprich ich gehe meinen Kollegen und der Allgemeinheit mit meinen Fragen gehörig auf den Geist. Weiterlesen

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