Selin Visne: Die Überlieferung der Welt

Willkommen in den Neuen Götterlanden. Vor einem guten Jahrtausend brach die Armee der Geirrten über die Menschen herein. Für die Überlebenden schufen die Götter eine Zuflucht – einen neuen Kontinent. Hier leben sie, die Adeligen in Saus und Braus, die Verbrecher gut von ihren Opfern und die Armen von der Hand zum Mund. So mache der Menschen besitzen die Gabe der Magie, die den Menschen zusammen mit der heiligen Schrift den Weg zu Frieden und Wohlstand weisen sollte.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen sechs zumeist junge Menschen – die Diebin Laelia, der gelangweilte Adelige Hadrian, der Karriere bei dem organisierten Verbrechen gemacht hat, die Blutende Vena, der Seher Divan, Merla die Konprinzessin und der Stuiosus Bacary. Von Divan angeleitet geht es zunächst darum, die Gefährten der Queste zu suchen und zu überzeugen, dann die Queste selbst zu schultern. Verfolgt vom Königshaus aber auch von Nero, dem Verbrecherfürst begegnen ihnen auf ihrem Weg immer wieder Ungerechtigkeit, Missgunst und Betrug. Gerechtigkeit, so scheint es, ist immer eine Frage der Macht und des Geldes…

Die in Wien geborene Autorin gewann mit vorliegendem Roman, Ihrem Debut, den dtv-Schreibwettbewerb. Und dtv hat sich bei der Veröffentlichung des High-Fantasy-Werkes wahrlich nicht lumpen lassen. Das Cover kommt geprägt und in Spot-Lackierung daher, gleich zu Beginn erwartet den Leser eine Vorstellung der Begabungen sowie eine Karte, so dass man sich in der neuen Welt schnell zurechtfindet. Weiterlesen

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Daniel Mason: Der Klavierstimmer ihrer Majestät

Edgar Drake ist Klavierstimmer im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Besonders spezialisiert ist er auf Erard-Flügel, die er sehr schätzt. Da erhält er überraschend einen außergewöhnlichen Auftrag: er soll den Erard-Flügel des Militärarztes Anthony Carrol stimmen. Das Instrument befindet sich allerdings im Dschungel von Birma, dem heutigen Myanmar, eine Region, die zu dieser Zeit im britisch-birmanischen Krieg heftig umkämpft ist.

Nach anfänglichem Zögern macht sich Drake im Jahr 1886 auf die weite und beschwerliche Reise. Er ist nicht nur wegen der Gefahren der Reise aufgeregt, sondern auch sehr neugierig auf den Arzt, der für das britische Militär ausgesprochen wichtig sein muss, wenn man all dies für ihn organisiert.

Nach einer wochenlangen Reise mit Schiff und Bahn, zu Pferd und auf Elefanten kommt Edgar Drake schließlich im Dschungel an und gerät mitten in die Kämpfe und Auseinandersetzungen zwischen Briten und den Shan, einem dortigen Volksstamm.

Edgar Drake ist ein ruhiger, nachdenklicher Mann in mittleren Jahren, er ist glücklich verheiratet und er liebt seinen Beruf. Er hat keine Ahnung von militärischen Dingen und für die Geschicke Birmas hatte er bislang eher geringes Interesse. Doch als er Anthony Carrol begegnet wird er hineingezogen in die Bräuche und Gepflogenheiten der Burmesen und erliegt der Faszination der Landschaft. Und er verfällt geradezu dem Charisma des außergewöhnlichen Arztes. Carrol glaubt an die Kraft der Musik, daran, dass die Musik Frieden schaffen kann. Weiterlesen

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Cristina Cattaneo: Namen statt Nummern: Auf der Suche nach den Opfern des Mittelmeers

Wie oft habe ich mich, und da bin ich sicher nicht allein, bei Berichten und Fotos von ertrunkenen Geflüchteten im Mittelmeer gefragt, ob die Angehörigen der Opfer jemals erfahren, was ihren Söhnen, Männern, Brüdern widerfahren ist. Wie soll es möglich sein, ihnen mitzuteilen, dass ihre Liebsten auf der Flucht nach Europa ums Leben kamen, wenn niemand weiß, wer die Ertrunkenen sind, ja wenn sie oft noch nicht einmal geborgen und erfasst werden.

Cristina Cattaneo ist eine renommierte und erfahrene italienische Forensikerin und Professorin für Rechtsmedizin und Anthropologie an der Universität Mailand. Sie ist außerdem Leiterin des Labanof (= Laboratorio di Antropologia e Odontoligia Forense). Seit vielen Jahren befasst man sich dort mit der Identifizierung unbekannter Toter, Menschen, die Verbrechen, Unfällen oder Katastrophen zum Opfer fielen, Obdachlosen, die niemand kennt und schlussendlich auch Fremden ohne Angehörige in Italien.

Hierbei gehen die Pathologen, unterstützt von Anthropologen, Forensikern, Odontologen, Polizei und Rotem Kreuz zwei Wege: zum einen werden alle Informationen gesammelt, die die Leiche liefert wie DNA, Fingerabdrücke, Tattoos, Sklettveränderungen, medizinische Befunde  – bezeichnet mit PM = post mortem Informationen – und zum anderen alle Angaben, die über Vermisste bekannt sind wie Krankenberichte, Zahnbehandlungen, unveränderliche Kennzeichen, letzte Aufenthalte usw – bezeichnet als AM = ante mortem Informationen. Weiterlesen

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Nana Kwame Adjei-Brenyah: Friday Black: Storys

Nana Kwame Adjei-Brenyah (Jahrgang 1990) ist der Sohn ghanaischer Eltern, die in die USA eingewandert sind. Dort studierte er Fine Arts. Heute unterrichtet er Creative Writing. Mit „Friday Black – Storys“ veröffentlichte er 2018 sein Debüt. Am 27. April 2020 sind die Short-Storys nun im Penguin Verlag in einer Übersetzung von Thomas Gunkel erschienen.

Und das Buch beginnt mit einem Paukenschlag. In „Die Finkelstein Five“ erzählt Nana Kwame Adjei-Brenyah die Geschichte von Emmanuel und seiner Schwarzheit, die er, „wenn er eine Krawatte und gute Schuhe trug, immerfort lächelte, in Zimmerlautstärke sprach und die Hände eng und ruhig am Körper herabhängen ließ“, auf einer Skala von 1 bis 10 auf 4,0 verringern konnte. Emmanuel bereitet sich auf ein Vorstellungsgespräch  vor, kurz nachdem in South Carolina ein weißer, mittelalter Mann vor einer Bücherei fünf schwarze Kinder mit einer Kettensäge köpfte, weil er sich von ihnen bedroht fühlte. Der Mann wird freigesprochen. Das löst eine Welle von Gewalttaten zwischen Weißen und Schwarzen aus. Und auch Emmanuel gerät in den Strudel der brutalen Übergriffe. Adjei-Brenyah bündelt in dieser Geschichte den Alltagsrassismus in den USA auf schockierende, realistische Weise.

Und darum geht es auch in den anderen Geschichten. Und um Gier und Hass. So beschreibt er in der titelgebenden Story „Friday Black“ das rücksichtslose und menschenunwürdige Konsum-Gemetzel an den US-amerikanischen Black Fridays, die inzwischen auch hierzulande massenhaft Käufer*innen in die Shoppingtempel locken. Weiterlesen

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Lina Frisch: Falling Skye: Kannst du deinem Verstand trauen?

Eine neue, bessere Welt. Seitdem die Gläsernen Nationen die Vereinigten Staaten abgelöst haben, ist Amerika ein besserer Ort. Die Zeit der Kriminalität und Diskriminierung ist vorbei, es gibt keine Gruppen und Rassen mehr, die Ausgeschlossen werden könnten. Alle Menschen werden in zwei Kategorien gestuft: Ratio und Senso.

Den Rationalen wird die Führung des Landes überlassen, sie haben die mächtigen Positionen und die Berufe, in denen wichtige Entscheidungen gefällt werden müssen. Zu ihrer eigenen Sicherheit werden diese Berufe den Emotionalen verboten – durch ihr gefühlsbasiertes Handeln sind sie oft nicht in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Stattdessen werden sie im Erziehungsbereich eingesetzt, in Pflegeheimen und anderen Stellen, wo eine mitleidige Hand gebraucht wird.

Die 16-Järige Skye hat ihr Leben in der Überzeugung verbracht, rational zu sein. Als sie zu ihrer Testung einberufen wird überschlagen sich jedoch die Ereignisse und sie beginnt an ihrer Bestimmung zu zweifeln. Das schöne, glänzende Leben, das ihr als Rationale bevorsteht, will sie jedoch auf keinen Fall aufgeben und versucht sich im Testungszentrum mit allen Mitteln Rational zu verhalten. Mit Erfolg, denn sie ist eine der Wenigen, die in jeder Prüfung als Rationale besteht. Weiterlesen

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Marah Woolf: Angelussaga 03: Buch der Engel

Nur eine Schlüsselträgerin fehlt den Engeln noch, um die Tore zum Paradies zu öffnen. Ein einziges Mädchen trennt die Welt von ihrem Untergang. Moon muss sich bemühen, einen kühlen Kopf zu bewahren, um die Vernichtung der Menschheit zu verhindern, doch das fällt ihr schwerer als alles andere. Lucifer hat sie benutzt, sie hat ihm nie etwas bedeutet. Ihre eigene Schwester scheint ihm so viel wertvoller zu sein. Um dem Anblick ihrer Schwester mit dem Engel, den sie liebt zu entkommen, wechselt Moon kurzentschlossen von Lucifers zu Michaels Hof.

Hier erfährt sie, dass die anderen Erzengel planen, Lucifer zu hintergehen und ihn für immer loszuwerden. Sie werden das Paradies nicht mit ihrem verhassten Bruder teilen. Bevor Moon entscheiden kann, was sie mit dieser Information anfängt, erfährt sie von ihrer eigenen Bestimmung. Sie wusste, dass ihre Mutter sie als Waffe gegen den Weltuntergang ausbildete – doch als sie erfährt, dass ihr Kampf darin besteht, die anderen Schlüsselträgerinnen zu vergiften, wendet sie sich von dieser Aufgabe ab. Um die Welt auf ihrem eigenen Weg zu retten, sucht sie in verschiedensten Interpretationen der Bibel nach Antworten Weiterlesen

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H. G. Parry: Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep

Rob Sutherland ist vom Schicksal schon geschlagen. Ein paar Jahre ging es ihm besser, er konnte sein eigenes Leben aufbauen und eine Beziehung eingehen, inzwischen ist sein Bruder aus Oxford ins heimatliche Wellington, Neuseeland zurückgekehrt und RobS Leben – nun, nennen wir es interessant. Was ein jüngerer Bruder nicht so alles anrichten kann – ganz besonders, wenn er, wie in Charleys Fall, Figuren und Gegenstände aus Büchern in die Wirklichkeit herauslesen kann. Das verstehen sie jetzt nicht? Nun, Charley hat die Gabe Figuren, Lebewesen und Gegenstände aus Büchern in der Realität Gestalt annehmen zu lassen. Wenn er besonders tief in ein Buch versinkt, dies passiert ihm als promovierten Literaturwissenschaftler bedauerlicherweise viel zu oft, nehmen die Gestalten mit denen er sich gerade beschäftigt in der Realität Leben an. Als Kind hat er Millie-Radcliffe-Dix, ja, die jugendliche Detektivin und Sherlock Holmes als Begleiter ausgewählt, inzwischen hat er sich auf Charles Dickens spezialisiert und just Uriah Heep, den Bösewicht aus Dickens „David Copperfield“, herausgelesen. Mitten in der Nacht schrillt bei Rob das Telefon und er bricht, sehr zum Unwillen seiner Lebensgefährtin stante pede auf, seinem Bruder beim Einfangen des flüchtigen Heep beizustehen.

Im Verlauf der weiteren Handlung kommen die Gebrüder Sutherland dann einer Gasse in Wellington auf die Spur, die niemand außer Charley und in die Wirklichkeit gelesene Figuren betreten kann. Zusammen mit Millie – ja, die inzwischen erwachsen gewordene Kinderdetektivin – machen sich die Brüder auf, die ultimative Bedrohung eines weiteren Lesers für die Welt der Realität abzuwenden. Ein Unbekannter plant eine ganze Welt in die Realität zu lesen, eine Welt der Verbrecher, der Tunichtgute und Despoten – und davon gibt es in der Literatur wahrlich mehr als genug … Weiterlesen

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Chris McGeorge: Der Tunnel – Nur einer kommt zurück

Seit drei Jahren ist der Autor Robin Ferringham allein, da seine Frau Samantha über Nacht verschwand. Nun erhält er einen Anruf von einem völligen Fremden namens Matthew. Er habe mit Samantha telefoniert und die habe ihn angewiesen, nach Robin zu suchen und ihn um Hilfe zu bitten. Kann es sein, dass Matthew der letzte war, der mit Sam gesprochen hat? Robin ist irritiert, als er hört, dass Matthew des fünffachen Mordes angeklagt ist. In seinem Städtchen gibt es einen Bootstunnel namens Standedge-Tunnel, Englands längsten Kanaltunnel, den er mit seinen fünf Freunden befahren hat. Doch hinten kam nur noch der bewusstlose Matthew wieder raus, von den anderen fünf fehlte jede Spur. Auch Leichen gibt es keine. Was ist damals im Standedge-Tunnel passiert? Robins Neugier ist geweckt und ein wenig hofft er auch, das Rätsel um seine verschwundene Ehefrau lösen zu können.

Chris McGeorges Roman macht bis etwa dreiviertel der Seiten richtig Spaß. Man wird auch viele verschiedene Irrwege geleitet und bekommt immer wieder verdächtige Personen serviert, die möglicherweise am Verschwinden der fünf jungen Menschen beteiligt oder interessiert gewesen sein könnten. Gleichzeitig erhält man ein Gefühl davon, wie Pru, Tim, Rachel, Edmund und Robert getickt haben. Weiterlesen

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Felicia Day: Dieses Buch macht dich wahnsinnig … kreativ und glücklich

Das Buch von Felicia Day, einer US-Schauspielerin, You-Tuberin und Bestseller-Autorin, ist genauso verrückt und so erfrischend gestaltet wie sein Titel ahnen lässt. In sieben Kapiteln oder besser gesagt Etappen möchte sie den Leserinnen helfen, ihre Kreativität zu entdecken, daran zu glauben und sie zu (er-)leben.

Es ist ein Mitmach-Buch, ein Buch, das sich beim Lesen füllt. Denn die Autorin stellt der Leserin Fragen, Aufgaben, sie fordert sie heraus. Felicia Day schenkt der Leserin nichts, sie zwingt sie, über sich selbst nachzudenken und sich zu hinterfragen.

Dabei geht es vor allem darum, herauszufinden, warum man bisher seine eigene Kreativität unterdrückt hat, darum, zu erkennen, dass jeder Mensch kreativ ist – der eine schreibt, der andere malt, die dritte komponiert – dass aber viele diese Kreativität nicht zulassen. Und so fragt Felicia Day„Wann hast du das letzte Mal eine heftige Emotion empfunden und sie einem anderen zuliebe geleugnet?“ (S. 92). Dann lässt das Buch Platz, damit die Leserin diese und ähnliche Fragen sofort beantworten kann. Denn darum geht es: spontan sein, nicht lange überlegen, dem inneren Schweinehund, der Angst und der Scham keinen Raum zugestehen.

So ist eines der Kapitel diesen „Feinden“ gewidmet: der Ohnmacht, der Angst, dem Perfektionismus, der Scham und der Reue und dem Neid. All diese Gefühle sind im Wortsinn die Feinde unserer Kreativität. Dazu gehören auch die allseits bekannte Prokrastination und nicht zuletzt die menschlichen Widersacher. Die gutmeinenden Freunde, die mit flotten Sprüchen und ach so witzigen Kommentaren das zarte Pflänzchen Kreativität, das gerade zaghaft das Köpfchen hebt, zertreten.

In solchen Momenten kommt es dann auf die Selbstmotivation an, darauf, an sich selbst zu glauben und die Ohnmacht zu bekämpfen. Weiterlesen

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Nicholas Eames: Könige der Finsternis 02: Die schwarze Schar

Letztes Jahr überraschte ein bis dato unbekannter kanadischer Autor mit einem Gritty-Fantasy-Roman, der eine gealterte Heldentruppe ins Zentrum stellte. In  „Könige der Finsternis“ stellte uns der Verfasser nicht nur seine in die Tage gekommenen Helden vor, sondern auch eine Welt in der es martialisch zugeht. Nun gibt es eine Fortsetzung – nur ist dies keine wirkliche Fortsetzung. Statt den ehrbar und altersweise (?) gewordenen Helden steht eine jüngere Heldentruppe im Zentrum des Geschehens. Und, was bei Debutroman noch schmerzlich vermisst wurde, nämlich weibliche Figuren, nimmt dieses Mal im Zentrum des Geschehens platz.

Erneut hat Heyne dem Buch nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Der Illustrator des aus der britischen Ausgabe erneut übernommenen Covers wird uns verschwiegen, keine Klappbroschur, lediglich ein geprägter Titel und die versierte Übersetzung Michael Siefeners zeichnen den Roman auf den ersten Blick aus. Schaut man sich den Text aber genauer an, so wird man feststellen, dass inhaltlich eine Tour de Force auf den Leser wartet, die dessen Herz mächtig beansprucht.

Tam Hashford, Tochter Tucks, eines der legendären Helden des Herzwylds lebt in einem kleinen, friedlichen Kaff im Nirgendwo. In der Dorfschenke bedient sie allabendlich die Gäste, darunter natürlich auch die Truppen, die sich in den Arenen zur Be- und Verlustierung der Zuschauer mit Bestien anlegen – soll heissen, diese möglichst spektakulär abschlachten. Was würde sie dafür geben, eines Tages mit einer dieser Truppe auszuziehen und Ruhm zu ernten. Weiterlesen

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